Genossenschafts-Fusion
Vertrauen ist der Anfang von allem

Die Kölner Bank und die Volksbank Bonn Rhein-Sieg wollen fusionieren. Nach dem Zusammenschluss der Stadtsparkassen Köln und Bonn und der Kreisparkassen Köln und Rhein-Sieg wär dies die dritte Großvereinigung der Region.

DüsseldorfDie Genossenschaftsbanken Kölner Bank und Volksbank Bonn Rhein-Sieg wollen fusionieren. Die Vorstände beider Geldinstitute seien zur Zeit mitten in den Fusionsvorbereitungen, berichtet der WDR. Die Aufsichtsräte der beiden Genossenschaftsbanken hätten die jeweiligen Vorstände beauftragt, Sondierungsgespräche einzuleiten mit dem Ziel, beide Banken miteinander zu verschmelzen. 

Beide Institute haben jeweils rund 500 Mitarbeitern, 4,5 Milliarden betreutes Kundenvolumen und 43 Filialen oder Selbstbedienungsstellen. Der Kölner Bank-Vorstand Klaus Müller sagte laut WDR: „Ja, wir trauen uns eine Fusion zu, weil wir in den letzten Jahren der Zusammenarbeit gelernt haben, uns zu vertrauen.“

Auch Jürgen Pütz, Vorstandsvorsitzender der Volksbank, zeigte sich optimistisch: „Beide Häuser sind in ihren jeweiligen Geschäftsgebieten tief verwurzelt. Diese regionale Verbundenheit ist unsere gemeinsame Stärke und wird auch in der Zukunft die Basis unseres Geschäftsmodells sein.“

Nach Schätzungen des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) wird sich die Zahl der aktuell rund 1000 selbstständigen Volks- und Raiffeisenbanken in den nächsten Jahren deutlich reduzieren wird. Deshalb befürwortet der BVR Fusionen und empfiehlt seinen Mitgliedsbanken, sich innerhalb einer Wirtschaftsregion zusammenzuschließen. 

Nach der Fusion der Stadtsparkassen Köln und Bonn und der Kreisparkasse Köln mit der damaligen Kreissparkasse Rhein-Sieg wär dies die dritte Großfusion in der Region.

Julian Trauthig
Julian Trauthig
Handelsblatt / Deskchef Finanzen
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