Genossenschaftsbanken
DZ und WGZ schlagen kein neues Integrationskapitel auf

Nach der Verschmelzung ihrer Beteiligungsgesellschaften rücken die beiden Spitzeninstitute der Genossenschaftsbanken vorerst nicht näher zusammen. Im Bereich der EDV haben sie aber eine engere Kooperation angekündigt.
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DüsseldorfDie beiden Spitzeninstitute der Genossenschaftsbanken rücken nach der Verschmelzung ihrer Beteiligungsgesellschaften vorerst nicht näher zusammen. Es sei im Augenblick kein weiteres größeres Projekt mit der DZ Bank geplant, das er ankündigen könne, sagte der Chef der WGZ Bank, Werner Böhnke, am Dienstag in Düsseldorf. Beide Institute könnten aber etwa im Bereich der EDV noch enger zusammenarbeiten. Pläne für eine Fusion der DZ und der WGZ waren mehrfach gescheitert. Beide Banken haben aber eine engere Kooperation angekündigt. Unter anderem hatten sie dazu bereits ihre Luxemburger Töchter für reiche Privatkunden zusammengelegt.

Die WGZ Bank arbeitete im ersten Halbjahr 2012 deutlich profitabler. Der Überschuss lag nach deutschem Bilanzrecht (HGB) bei 138,4 (Vorjahr: 79,7) Millionen Euro, nach internationaler Rechnungslegung (IFRS) stand ein Gewinn von 172,5 Millionen Euro in den Büchern. Böhnke blickt nun "nicht ohne Optimismus" auf den weiteren Jahresverlauf.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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