Georg Fahrenschon
Neuer Sparkassenpräsident unter Beschuss

Der neue Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon steht in der Kritik: Die Opposition will klären, ob der CSU-Politiker die Sparkassen mit Samthandschuhen angefasst hat, weil er sich Hoffnungen auf den Chefposten machte.
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MünchenDer ehemalige bayerische Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) ist nach seiner Wahl zum Deutschen Sparkassenpräsidenten in die Kritik geraten. Dabei geht es der Opposition zufolge um seine Rolle im EU-Beihilfeverfahren für die BayernLB. SPD und Grüne wollen klären, ob Fahrenschon in den Verhandlungen mit Brüssel finanzielle Belastungen von den Sparkassen abwenden wollte, während er schon Aussichten auf den Chefposten beim Sparkassenverband hatte. Das Finanzministerium, die bayerischen Sparkassen und die CSU-Landtagsfraktion wiesen die Vorwürfe mit aller Entschiedenheit zurück.

„Möglicherweise hat Fahrenschon bereits Vorstellungsgespräche mit dem Sparkassenverband geführt, während er gleichzeitig Verhandlungsführer für das EU-Beihilfeverfahren für die Landesbank war“, sagte SPD-Fraktionsvize Inge Aures am Donnerstag in München. Es sei auffällig, dass die Sparkassen während der Amtszeit Fahrenschons aus der Restrukturierung der BayernLB herausgehalten wurden.

„Der Verdacht drängt sich immer mehr auf, dass der bayerische Finanzminister die Sparkassen nicht ohne Grund derart mit Samthandschuhen angefasst hat“, sagte Grünen-Politiker Eike Hallitzky. Mehr als drei Jahre lang hätten sich die Verhandlungen mit Brüssel ergebnislos hingezogen - insbesondere, weil Fahrenschon offenbar keinen Druck auf die Sparkassen ausüben wollte, sich angemessen an der Bewältigung des BayernLB-Debakels zu beteiligen.

Eine Sprecherin des Finanzministeriums wies die Anschuldigungen zurück. „Die Vorwürfe sind unbegründet. Georg Fahrenschon hat als Finanzminister eine solide Grundlage für einen seriösen und geordneten Abschluss des EU-Beihilfeverfahrens gelegt“, betonte sie.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Demnächst werden die Grünen noch den (hoffentlich bald einsetzenden) Winter unterstellen, dass er mit voller Absicht Kälte und schlechtes Wetter gebracht hat um den Reifenherstellern und den Streusalzlieferanten einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Produzenten von Badebekleidung zu verschaffen.
    ICH KANN ES NICHT MEHR HÖREN!!!!

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