Georg Fahrenschon
Sparkassenpräsident zeigt Verständnis für Fitschen

Sparkassenpräsident Fahrenschon zeigt Verständnis für den Co-Chef der Deutschen Bank Fitschen. Deutschlands Privatbanken sich bei der europäischen Einlagensicherung gegen die öffentlichen Institute gestellt.
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BerlinDer Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Georg Fahrenschon, hat Verständnis für Jürgen Fitschen. Der Co-Vorstandschef der Deutschen Bank hatte gleich bei seinem Amtsantritt als Bankenverbandspräsident den bisherigen Konsens in der Kreditwirtschaft aufgekündigt und sich für eine europäische Einlagensicherung starkgemacht.

Erneut sprechen die deutschen bankwirtschaftlichen Verbände damit in einer zentralen Frage nicht mit einer Stimme. „Der Chef einer weltweit aktiven Investmentbank schaut da einfach anders drauf. Das würde ich an seiner Stelle wahrscheinlich auch tun“, sagte Fahrenschon in einem Gespräch mit dem Handelsblatt.

Gleichwohl hätten die Sparkassen natürlich eine „dezidiert andere Meinung“. Die Sicherung der Einlagen müsse in der Verantwortung der Nationalstaaten bleiben. Nach der neuen Positionsbestimmung Fitschens will Fahrenschon allerdings nicht bei den kleinen privaten Banken auf Stimmenfang gehen, die ähnliche Interessenlagen wie Sparkassen und Volksbanken haben. „Die gemeinsame Interessenvertretung der privaten Banken muss schon im Bankenverband organisiert werden“, so Fahrenschon.

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  • Da haben wir es: Streit um die Einlagenversicherung.Stellt sich bloss die Frage,wie lange diese überhaupt noch einen Sinn haben wird.

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