Gescheiterte Fusion mit der LSE Deutsche-Börse-Chef Kengeter gibt Fehler zu

Nach der gescheiterten Fusion mit der Londoner Börse präsentiert sich Carsten Kengeter im Gespräch mit dem Handelsblatt überraschend selbstkritisch. Der Topmanager will aber weitermachen – wenn der Aufsichtsrat ihn lässt.
Der 50-Jährige will Börsen-Chef bleiben. Quelle: Bloomberg
Carsten Kengeter

Der 50-Jährige will Börsen-Chef bleiben.

(Foto: Bloomberg)

Frankfurt/LondonFür Carsten Kengeter ist es der erste Auftritt, seit die Fusion seiner Deutschen Börse mit dem Londoner Rivalen von der EU-Kommission endgültig gekippt wurde. Und der Vorstandschef nutzte seinen Besuch im Handelsblatt-Wirtschaftsclub, um überraschend offen Fehler einzugestehen: „Wir haben in der Kommunikation nicht so überzeugend und emotional agiert, wie das vielleicht notwendig gewesen wäre“, sagte Kengeter in Frankfurt. Kritiker hatten ihm zudem vorgeworfen, politisch naiv gehandelt zu haben. „Den Vorwurf muss ich mir gefallen lassen.“

 
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