Gespielte Exekution Makaberes Video kostet sechs Banker den Job

Sechs Mitarbeiter der britischen Großbank HSBC haben eine Exekution im Stil der Terrorgruppe IS gespielt und gefilmt. Sie machten das auf einem Ausflug, der eigentlich ein ganz anderes Ziel hatte.
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Eine gespielte Enthauptungsszene hat heftige Konsequenzen für die Darsteller. (Screenshot: The Sun)
Makaberes Video

Eine gespielte Enthauptungsszene hat heftige Konsequenzen für die Darsteller. (Screenshot: The Sun)

DüsseldorfAls „abscheulich“ hat die britische Großbank HSBC ein Video bezeichnet, das Mitarbeiter im sozialen Bilder-Netzwerk Instagram verbreitet hatten.

Der kurze Film zeigt fünf Männer in schwarzen Hosen und schwarzen Trainingsjacken, die Sturmhauben über ihre Gesichter gezogen haben. Vor der Gruppe kniet ein glatzköpfiger Mann in einem orangefarbenen Overall, den Kopf zu Boden gesenkt. Dann ruft einer aus der Gruppe „Allah Akbar“, „Gott ist groß“, und die anderen lachen. Mit einem Kleiderbügel macht ein Vermummter Gesten, die eine Enthauptung simulieren.

Es ist eine Szene, wie sie die Terrorgruppe IS um die Welt verbreitet hat. Der Film ist gespielt – von HSBC-Mitarbeitern auf einem Firmenausflug in England. Der Ausflug hatte das Ziel, die Zusammenarbeit im Team zu verbessern.

Das sind die Top-Investmentbanken der Welt
Platz 15: Mizuho Financial Group
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Die japanische Mizuho Financial Group landet mit Einnahmen von 584 Millionen Dollar im ersten Halbjahr 2015 auf dem 15. Platz nach Informationen des Finanzdatenanbieters Thomson Reuters.

Die Bank ist eine der 28 Großbanken, die vom Financial Stability Board (FSB) als „systemically important financial institution“ (systemisch bedeutsames Finanzinstitut) eingestuft wurden. Im Anleihengeschäft nahm die Bank allein 212 Millionen Dollar ein, 190 Millionen im Kreditgeschäft.

Platz 14: Jefferies
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Die US-amerikansiche Investmentbank Jefferies nahm im ersten Halbjahr 2015 insgesamt 647 Millionen Dollar ein. Besonders erfolgreich war man hier mit Aktien: Allein 206 Millionen Dollar wurden damit eingenommen. Der Hauptsitz befindet sich in New York.

Platz 13: BNP Paribas
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704 Millionen Dollar nahm BNP Paribas im ersten Halbjahr 2015 ein. Den größten Batzen davon generierte die französische Geschäftsbank im Anleihengeschäft: Alleine hier lagen die Erträge bei 333 Millionen Dollar.

Platz 12: UBS
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Die Schweizer UBS nahm im ersten Halbjahr 2015 937 Millionen Dollar an Gebühren im Investmentbanking ein. Alleine 408 Millionen Dollar davon stammen aus Aktiengeschäften. 251 Millionen wurden mit M&A-Beratungen erzielt. UBS zählt zu den weltweit größten Vermögensverwaltern.

Platz 11: HSBC
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Auf Platz elf folgt HSBC mit Erträgen von 949 Millionen Dollar. Der größte Anteil davon stammt aus Anleihe-Geschäften: 426 Millionen Euro wurden so generiert. Mit Krediten wurden 261 Millionen Euro eingenommen.

Platz 10: RBC
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Die Royal Bank of Canada (RBC) nahm 1,081 Milliarden Dollar ein. 348 Millionen davon wurden mit Anleihen erzielt, 276 Millionen Dollar mit Krediten.

Platz 9: Wells Fargo
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Wells Fargo nahm 1,2 Milliarden Dollar ein. 505 Millionen davon stammen aus Anleihe-Geschäften, 347 Millionen wurden mit Krediten erzielt. In diesem Bereich liegt die Bank mit Sitz in San Francisco weltweit auf Platz fünf.

Die Bank teilte britischen Medien mit, dass sie wegen des Vorfalls sechs Mitarbeiter entlassen habe. „Wir haben die Entscheidung getroffen, die darin verwickelten Personen zu entlassen“, zitierte der „Guardian“ einen Sprecher. Über den Film hatte zunächst die „Sun“ berichtet.

Es ist unklar, welche Funktionen die Mitarbeiter bei der HSBC hatten. Die Bank beschäftigt allein in Großbritannien etwa 48.000 Mitarbeiter und hat kürzlich ein Stellenabbau-Programm angekündigt. Etwa ein Sechstel der Beschäftigten wird das Unternehmen verlassen müssen.

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1 Kommentar zu "Gespielte Exekution: Makaberes Video kostet sechs Banker den Job"

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  • Größenwahn und Perversitäten findet man überall dort, wo das Geld der Notenbanken gebunden ist.

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