Gewinn ist gestiegen: AGF schickt der Allianz einen dicken Scheck

Gewinn ist gestiegen
AGF schickt der Allianz einen dicken Scheck

Der französische Allianz-Tochter AGF hat im vergangenen Jahr beim Gewinn gut zugelegt. Das macht den Versicherer noch interessanter für die deutsche Mutter.

HB PARIS. Wie AGF am Dienstag mitteilte, stieg der Reingewinn um 18,4 Prozent auf 1,9 Mrd. Euro. In dem Ergebnis enthalten sind allerdings mehrere Sonderposten, die rund zwei Drittel des Anstiegs ausmachten. Die Einnahmen erhöhten sich um 6 Prozent auf 18,6 Mrd. Euro. Die Dividende soll nun von 3,60 auf 4,25 Euro steigen und damit im gleichen Maße wie der Überschuss.

AGF gehört zu 58 Prozent der Allianz, die sich damit über eine Dividendenzahlung von knapp 500 Mill. Euro freuen darf. Der Münchener Finanzkonzern ist gegenwärtig dabei, die ausstehenden Anteile für rund 10 Mrd. Euro zu übernehmen. Den Miteignern der französischen Tochter bietet die Allianz je AGF-Aktie 87,50 Euro in bar sowie 0,25 eigene Anteilsscheine auf Basis des Schlusskurses vom 16. Januar.

Bis Ende Februar will die Allianz die Transaktion abschließen. Kleinaktionäre würden notfalls mit einer Zwangsabfindung aus den Unternehmen gedrängt, hieß es. Die Allianz will in den nächsten Tagen die Details zur geplanten Komplettübernahme der AGF veröffentlichen. Das sagte AGF-Chairman Jean-Philippe Thierry am Dienstag.

Im vergangenen Herbst hatte sich die Allianz in eine europäische Aktiengesellschaft – eine so genannte Societas Europaea, kurz SE – gewandelt. Seitdem betrachtet sie Europa als ihren Heimatmarkt und will ihre Töchter enger an sich binden.

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