Goldman Sachs
Aktienhandel lässt Goldman-Gewinn nach oben springen

Goldman Sachs präsentiert glänzende Quartalszahlen. In den ersten drei Monaten des Jahres stieg der Gewinn um satte 41 Prozent. Die Aktionäre jubeln. Ein Grund für das Plus: Höhere Erträge im Wertpapierhandel.
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New YorkDie US-Großbank Goldman Sachs hat mit dem Gewinn im ersten Quartal die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Die Bank konnte die Erträge im Handel mit festverzinslichen Wertpapieren, Rohstoffen und Währungen (FICC) stärker steigern als die Wettbewerber und erzielte im Bereich Fusionsberatung die höchsten Einnahmen seit der Finanzkrise.

Der Nettogewinn stieg um 40 Prozent auf 2,84 Milliarden Dollar (2,65 Milliarden Euro) oder 5,94 Dollar je Aktie im Vergleich zu zwei Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum, wie die US-Bank am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten einer Umfrage von Bloomberg zufolge lediglich mit einem Gewinn in Höhe von 4,26 Dollar je Aktie gerechnet.

Bank-Chef Lloyd Blankfein hatte in der Vergangenheit Geduld gepredigt und hielt am Handel mit festverzinslichen Papieren fest, während viele Konkurrenten den Bereich stutzten. Mit einem Anstieg von zehn Prozent bei den Erträgen aus dem Bondhandel hat Goldman Sachs die Ergebnisse von JP Morgan mit einem Plus von fünf Prozent und den Rückgang um sieben Prozent bei Bank of America weit hinter sich gelassen.

Die Gesamterträge von Goldman Sachs verbesserten sich im ersten Quartal um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 10,62 Milliarden Dollar. Der Anteil des Personalaufwands am Gewinn lag bei 42 Prozent nach 43 Prozent vor einem Jahr. Die Erträge im Bereich FICC stiegen um ein Zehntel auf 3,13 Milliarden Dollar. Der Aktienhandel kam auf Erträge von 1,12 Milliarden Dollar - ein Plus von 170 Prozent.

Im Beratungsgeschäft stiegen die Erträge um 41 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 961 Millionen Dollar. Goldman war in den vergangenen Wochen bei etlichen großen Firmenübernahmen als Berater engagiert. Die harte Kernkapitalquote Goldmans gemäß der Basel-III-Richtlinien gibt die Bank mit 12,6 Prozent an.

Im vorbörslichen US-Handel zogen Goldman-Aktien nach Vorlage der Bilanz um knapp zwei Prozent an.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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  • Tschaa, das System Goldman&Sachs funktioniert eben.
    Wenn man nur schaut, wo überall an den verantwortlichen Positionen ein Goldman-Jünger sitzt, darf so ein globaler Erfolg niemanden überraschen.Schauen wir doch mit Herrn Drahgi den obersten Europäer unter den Goldmännern an, wie viel Macht er sich angeeignet hat.
    Hatte er erst die EZB in der Hand, ging es gleich flott weiter.
    Wie war dass mit der europäischen Bankenaufsicht?
    Jeder wusste, dass es systemisch keine gute Idee ist, die Bankenaufsicht ausgerechnet der EZB zu übertragen, denn Interessenkonflikte sind vorprogrammiert.
    Aber nein! Es wurde trotz mahnender Worte umgesetzt.
    Begibt man sich auf das Terrain der Verschwörungstheoretiker, ist damit nämlich folgendes passiert.
    G&S hat die größten Spieler ihrer europäischen Konkurrenz jetzt bequem unter Kontrolle.
    Wunderbare Finanzwelt, gelle!? ;D

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