Goldman Sachs, UBS, Deutsche Bank

Großbanken sollen für US-Immobilienpapiere bluten

Das US-Justizministerium will laut Zeitungsbericht das Fehlverhalten von Großbanken während der Finanzkrise bestrafen. Dazu strebt sie Vergleiche unter anderem mit der Deutschen Bank und der UBS im Milliardenhöhe an.
Update: 05.06.2015 - 11:39 Uhr 1 Kommentar
Deutsche Bank im US-Hypothekenverfahren: Vergleich in Milliardenhöhe möglich. Quelle: AFP
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Deutsche Bank im US-Hypothekenverfahren: Vergleich in Milliardenhöhe möglich.

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ZürichBis zu neun Großbanken müssen einem Zeitungsbericht zufolge in Kürze Milliarden zur Beilegung von US-Hypothekenverfahren zahlen. Dazu gehören auch die Deutsche Bank sowie die beiden Schweizer Institute UBS und Credit Suisse, berichtete das „Wall Street Journal“ in der Nacht auf Freitag in seiner Online-Ausgabe.

Dabei müsse jede Bank wohl von mehreren Hundert Millionen bis zu zwei oder drei Milliarden Dollar hinlegen, hieß es in dem Bericht mit Bezug auf Insider. Die Summe hänge ab vom Volumen der Wertpapiere, die während der Finanzkrise massiv an Wert eingebüßt hatten sowie dem Ausmaß des Fehlverhaltens der Banken.

Die Vergleiche des US-Justizministeriums dürften einzeln mit jeder Bank und nicht als Gruppe getroffen werden und sich über mehrere Monate hinziehen. Bereits im laufenden Monat könnten sich die Behörden mit den US-Instituten Morgen Stanley und Goldman Sachs einigen.

Morgan Stanley erklärte im Februar, die Bank habe eingewilligt, 2,6 Milliarden Dollar zu zahlen, um Ermittlungen über die Schaffung und den Verkauf hypothekenunterlegter Wertpapiere zu beenden. Kreisen zufolge verhandelt Goldman Sachs über eine Zahlung von zwei bis drei Milliarden US-Dollar, um Ermittlungen über den Verkauf von Hypothekenbonds im Zuge der Finanzkrise beizulegen.

Die Deutsche Bank und Credit Suisse wollten den Bericht nicht kommentieren. UBS konnte für eine Stellungnahme vorerst nicht erreicht werden.

  • rtr
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1 Kommentar zu "Goldman Sachs, UBS, Deutsche Bank: Großbanken sollen für US-Immobilienpapiere bluten"

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  • Wer wird denn tatsächlich bestraft? Die Straftäter oder die Aktionäre und Sparer?

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