Griechenland-Engagement
Französischer Notenbankchef wendet sich gegen Herabstufung

Die französischen Banken sind in Griechenland besonders engagiert. Deshalb prüft die Ratingagentur Moody's die Herabstufung dreier Banken. Christian Noyer findet die Bedenken unnötig.
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Paris/LondonEZB-Ratsmitglied Christian Noyer ist Bedenken wegen des großen Engagements französischer Banken in dem von einer Staatspleite bedrohten Griechenland entgegengetreten. Die Institute seien nicht in Gefahr, sagte der französische Notenbankchef am Mittwoch.

Selbst unter der extremen Annahme großer Verluste mit den griechischen Papieren seien nur relativ moderate Auswirkungen auf die Ergebnisse der Banken zu erwarten. Er mache sich deswegen keine Sorgen.

Pläne für eine Beteiligung der privaten Gläubiger an einem zweiten Hilfspaket für Griechenland bezeichnete Noyer als „sehr delikat“. Sollte es einen Zahlungsausfall geben, würde dies Investoren lange Zeit von Griechenland fernhalten. „Es würde ein dramatisches Problem schaffen.“ Dies müsse bei weiteren Griechenland-Hilfen vermieden werden.

Die Ratingagentur Moody's hatte zuvor gewarnt, dass drei französischen Großbanken schlechtere Bonitätsnoten drohten. Sie teilte am Mittwoch mit, die Bewertungen der Institute BNP Paribas, Societe Generale und Credit Agricole auf eine Herabstufung zu prüfen. Ähnliche Schritte für andere Banken mit direktem Engagement in Griechenland könnten in den kommenden Wochen folgen, kündigten die Moody's-Experten zugleich an. Sie wollen generell die Risiken eines Zahlungsausfalls des Euro-Landes für die Ratings von Geldhäusern in der Euro-Zone in Betracht ziehen.

Laut Moody's drohen Credit Agricole und BNP Rating-Senkungen um je eine Notenstufe, bei Societe Generale könnten es sogar zwei sein. Die Banken seien in Griechenland entweder direkt oder über Tochtergesellschaften engagiert. Sie hielten griechische Staatsanleihen und hätten Kredite an dortige Unternehmen vergeben.

Eine Herabstufung des Ratings bedeutet, dass die Aufnahme frischen Geldes am Kapitalmarkt teurer wird. Das ist  für jedes Unternehmen ein großer Nachteil, für Banken aber ganz besonders.

Angesichts dieses Hintergrundes ist es verständlich, dass die französischen Geldinstitute in der Diskussion über eine Umschuldung Griechenlands die Bedenken der Europäischen Zentralbank teilen. Das sagte der Chef des Branchenverbandes, Francois Perol. Zwar sei wegen einer Beteiligung der privaten Gläubiger noch niemand bei dem Verband vorstellig geworden.

Allerdings müsse jeder Vorschlag alle Marktteilnehmer gleich behandeln. Die EZB wendet sich gegen alle Konzepte, die nicht auf eine freiwillige Mitwirkung der Privatwirtschaft setzen, damit es nicht zu einem Zahlungsausfall mit gravierenden Folgen am Finanzmarkt kommt.

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Stark sieht nur engen Spielraum für private Beteiligung

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  • Das ist alles so geplant, News häppchenweise, Bürger weichklopfen, in die Länge ziehen, Alternativlos darstellen (wie zuvor schon) und die Schuld den anderen in die Schuhe schieben (Schuld sind doch die Kreditgeber, oder?). Ich war immer der Meinung das die Froschis schon den ganzen Müll bei der EZB abgeladen haben. Die deutschen durften das nicht laut Ministerweisung von Schäuble. Hier soll offiziell alles zusammen brechen für ein vereinigtes Europa als Zwischenstation auf die One World. Die Finanzelite wird nämlich keinen Zusammenbruch erleiden, wer das glaubt... Ungeachtet vom Krisengerede wird doch fleissig an der Aufnahme weitere Empfängerländer gearbeitet für die die Deutschen zahlen sollen, so siehts doch aus. Es geht um die Zerstörung Deutschlands!!!

  • Zu recht

  • Herunter mit dem Rating für sarkoz Bankenfreunde ! Jawoll, recht so ! da kann ich nur applaudieren. Die hilfsgelder als wucherzins einsacken, das würde denen so passen. Macht denen nur einen ordentlichen Strich durch die Rechnung. da wird sakoz jetzt aber schnauben, Ha ha ha.

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