Griechenland Griechische Banken beantragen Nothilfe

Zwei griechische Banken wollen den Notfallfonds der Notenbank anzapfen. Offenbar kommen die Institute vor der Wahl schlecht an frisches Geld. Die Kurse griechischer Anleihen sacken ab, auch die Börse gibt deutlich nach.
Update: 16.01.2015 - 11:03 Uhr 6 Kommentare
Zwei griechische Banken haben offenbar Nothilfen bei der Zentralbank beantragt. Quelle: dpa

Zwei griechische Banken haben offenbar Nothilfen bei der Zentralbank beantragt.

(Foto: dpa)

AthenZwei griechische Banken wollen Insidern zufolge wegen ihrer angespannten Liquiditätslage den Notfallfonds der griechischen Zentralbank anzapfen. Bei den Instituten handele es sich um die Alpha Bank und die Eurobank erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag in Athen. Der Zeitung „Kathemerini“ zufolge benötigen die Institute mehr als fünf Milliarden Euro.

Vor der Parlamentswahl am 25. Januar leiden die Banken unter Kapitalabflüssen. Die Kurse griechischer Anleihen sackten nach den Berichten ab, auch die Börse gab deutlich nach.

In Umfragen liegt derzeit die linke Oppositionspartei Syriza vorn. Sie will nach einem Wahlsieg das Land zwar in der Euro-Zone halten, die Reformvereinbarungen mit den internationalen Gläubigern des hoch verschuldeten Euro-Staates aber kippen. Seit der Ankündigung der vorgezogenen Neuwahl zögen Investoren Geld aus dem Land ab, sagten Insider griechischer Banken zu Reuters.

Bei Liquiditätsengpässen können die Banken in der Euro-Zone auf Not-Liquiditätshilfen (ELA) ihrer nationalen Notenbank zurückgreifen. Dies ist allerdings teurer als wenn sich die Banken direkt Geld bei der Europäischen Zentralbank borgen.

Noch kein Alarm in der Notenbank
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6 Kommentare zu "Griechenland: Griechische Banken beantragen Nothilfe"

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  • als insider bzgl. dieser club med länder wie griechenland, portugal etc, kann ich nur sagen: lasst Euch nicht weiter vera....en von diesen korrupten ländern..........

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Ok. Zur Kenntnis genommen.

    Ich hab nur ein begrenztes Gehirn. Mit der Frage was in einer anderen Volkswirtschaft falsch läuft und wie das zu ändern wäre ich deutlich überfordert.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • @Michael Müller
    Für den Verstand und Vernunft Rentner ist es schon längst Zeit geworden, die etablierten Parteien zu verlassen und nicht mehr zu wählen.
    Der Vernunft und Verstand Rentner/Bürger hat schon längst eine Alternative in Detuschland = AfD zum Wählen gefunden. Danke!

  • Nicht dramatisch und kein Grund zur Panik!

    In letzter Konsequenz ist auf die vom Deutschen Zahl-Michl gewählten Politiker verlass. Griechenland befindet sich zudem auf einem guten Weg, so dass das Geld weiterhin fließt. Schließlich ist dies alternativlos!

    Das viele Deutsche Rentner weniger haben als Asylanten und Hartz-IV-Bezieher interessiert niemanden. Das Geld wird fleißig in Europa und dem Rest der Welt verschenkt. Die Deutschen Rentner haben dies durch ihre Arbeit erst ermöglich und sind nun nicht mehr von Nutzen und somit abgeschrieben. Trotz alledem sind die Deutschen Rentner Stammwähler und bleiben trotz allem "Ihren" Parteien treu.

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