Griechische Schuldenkrise: Bank Austria muss Abschreibung verdauen

Griechische Schuldenkrise
Bank Austria muss Abschreibung verdauen

Die österreichische Bank Austria rechnet durch den Schuldenschnitt Griechenlands mit weiteren Abschreibungen. Insgesamt geht es um 80 Prozent des Engagements. Trotz Wertkorrektur steht am Jahresende 2011ein Plus.
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WienDie UniCredit -Tochter Bank Austria stellt sich auf weitere Abschreibungen infolge der Schuldenkrise in Griechenland ein. „Wir haben bereits 60 Prozent (unseres Engagements) abgeschrieben. Wir werden auf insgesamt 80 Prozent abschreiben, das heißt, dass wir nochmals in einer Größenordnung von 100 Millionen Euro wertberichtigen werden“, sagte Bankchef Willibald Cernko dem „Wirtschaftsblatt“ (Montagausgabe). Dennoch werde das Ergebnis für das vergangene Jahr positiv ausfallen.

Das Institut hatte bereits im Lauf des vergangenen Jahres den Wert seiner Griechenland-Anleihen berichtigt, allerdings war damals von einem deutlich geringeren Schuldenschnitt ausgegangen worden.

Auch vom Schuldenschnitt für private Kreditnehmer in Ungarn sieht sich die Bank nicht stark betroffen. „Wir sind in diesem Bereich nicht so exponiert, waren aber vorsichtig unterwegs und haben 60 Millionen Euro zurückgestellt“, sagte Cernko dem Blatt. Trotz der Belastungen erwartet der Manager im Ungarn-Geschäft für 2011 einen Gewinn.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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