Großbank Standard Chartered
Britisches Institut spart Führungskräfte ein

Bei der britischen Großbank Standard Chartered wird auch in den höheren Managementebenen gespart: 1000 von 4000 Stellen sollen dort wegfallen. Stellenstreichungen sind aber nur eine der angekündigten Maßnahmen.

Singapur/LondonDer radikale Sparkurs bei der britischen Großbank Standard Chartered macht auch vor den Führungskräften nicht halt. Der neue Konzernchef Bill Winters kündigte in einem internen Memo, das Reuters am Freitag vorlag, den Abbau von rund 1000 der 4000 Stellen in den höheren Managementebenen an. Die Mitarbeiterzahl sei bereits reduziert worden, die übrigen Betroffenen würden bis Ende November informiert, heißt es darin.

Dem stark auf Asien fokussierten Institut machen schrumpfende Gewinne zu schaffen, weil auch die Schwellenländer nicht mehr auf so hohe Wachstumsraten kommen wie noch vor einigen Jahren. Winters-Vorgänger Peter Sands hatte den Sparkurs ins Rollen gebracht. Bereits zu Jahresanfang hatte er den Abbau von 4000 Stellen allein im Privatkundengeschäft angekündigt.

Winters sprach auch von Verkäufen. „Wir müssen Raum schaffen für Investitionen.“ Das solle durch Effizienzsteigerungen erreicht werden, aber auch durch die Trennung von Bereichen, die nicht mehr zum Kerngeschäft zählten. Sands hatte ebenfalls schon angekündigt, dass große Teile des unrentablen Aktiengeschäfts dichtgemacht werden sollten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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