Grünes Licht VBI-Verkauf an Sberbank ist genehmigt

Der Aufsichtsrat der Österreichischen Volksbanken AG hat den Verkauf der Osteuropa-Tochter VBI an die russische Sberbank genehmigt. Die Vorsoge für faule Kredite bei der VBI könnte den Verkaufspreis aber noch drücken.
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Wien Das Eigentümergremium habe den Deal einstimmig für gut befunden, sagte ein ÖVAG-Sprecher nach der Sitzung am Donnerstag. Nun arbeite der Vorstand weiter an den Details der Transaktion. Die ÖVAG gehört mehrheitlich den österreichischen Volksbanken. Gut 23 Prozent hält die deutsche DZ Bank. Das Institut hatte angekündigt, bis Ende Juli einen Vertrag aushandeln zu wollen.

Aus Kreisen hatte es zuletzt geheißen, die Sberbank bezahle rund 700 Millionen Euro für die VBI ohne deren Rumänien-Geschäft. Sollte die Vorsorge für faule Kredite bei der VBI jedoch stark ansteigen, sei eine Preisminderung auf bis zu 590 Millionen Euro möglich. Die Institute selbst haben sich noch nicht zum Preis geäußert. Auf die Grundzüge der Transaktion haben sich die Banken bereits Mitte Juli verständigt.

  • rtr
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