Gute Kontakte bei Geschäften behilflich: Ex-Stasi-Mitarbeiter bei Dresdner Bank mit Kontakten zu Putin

Gute Kontakte bei Geschäften behilflich
Ex-Stasi-Mitarbeiter bei Dresdner Bank mit Kontakten zu Putin

Die Dresdner Bank profitiert von einem Manager in Moskau, der früher für die Stasi tätig war. Er unterhält langjährige Kontakte zum russischen Präsidenten Wladimir Putin, berichtet das "Wall Street Journal".

HB FRANKFURT/MAIN. Ein Sprecher der Bank sagte am Mittwoch, es gebe "keinen Handlungsbedarf". Die Stasi-Vergangenheit des Investmentbankers Matthias Warnig sei seit Mitte der 1990er Jahre bekannt, als Ermittlungen gegen ihn durch oberste Behörden in Deutschland eingestellt wurden.

Der Sprecher wies die Darstellung der Zeitung zurück, Warnig und der russische Politiker kennten sich bereits aus Deutschland, wo Putin vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion als KGB-Agent in Dresden tätig war. Tatsächlich hätten sie sich 1991 in St. Petersburg kennen gelernt. Dass Warnigs guter Kontakt zu Putin der Bank bei Geschäften behilflich sein könnte, sei nicht zu beanstanden, hieß es im Umfeld der Bank.

Die Dresdner Bank räumte ein, der Ehefrau Putins während der Zeit schlechter medizinischer Versorgung in St. Petersburg den Transport in eine deutsche Klinik finanziert zu haben. Weitere Reisen der Familie seien - anders als vom WSJ berichtet - nicht bezahlt worden.

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