Gutes Dezember-Geschäft – Weniger Schäden bei der Brandkasse: Provinzial Nord legt in der Lebensversicherung deutlich zu

Gutes Dezember-Geschäft – Weniger Schäden bei der Brandkasse
Provinzial Nord legt in der Lebensversicherung deutlich zu

Die öffentlich-rechtliche Provinzial Nord Versicherungsgruppe in Kiel hat 2004 deutlich zugelegt.

beu HAMBURG. „Mit einem starken Endspurt bei der Lebensversicherung und sehr guten Abschlüssen bei der betrieblichen Altersversorgung können wir auf eines unserer besten Geschäftsjahre zurückblicken“, bewertet Vorstandsvorsitzender Roland Reime die vorläufigen Geschäftszahlen. Sowohl die Lebensversicherung (Provinzial Nord AG) als auch die Schaden- und Unfallversicherung (Provinzial Nord Brandkasse AG) erzielten gute Ergebnisse.

Allein bei der Kapital bildenden Lebensversicherung wurden im Jahr 2004 über 57 000 Neuverträge abgeschlossen. Reime: „Das war annähernd soviel wie im Boomjahr 1999.“ Die Produktionssumme der Kapital bildenden Lebensversicherungen beläuft sich auf 886 Mill. Euro – eine Steigerung von 39,3 Prozent zum Vorjahr. Als Produktions-summe definiert die Provinzial die mit einem Bewertungsfaktor multip-lizierte Beitragssumme des Leben-Neugeschäfts. Dabei machte sich vor allem die steuerliche Neuregelung der Behandlung der Altersvorsorge zum 1. Januar 2005 bemerkbar. Allein im Dezember wurden fast 18 000 Verträge abgeschlossen, das heißt 32 Prozent des gesamten Neugeschäfts. In der betrieblichen Altersversorgung wurde eine Produktionssumme von 445 Mill. Euro erreicht. Dies entspricht einem Anteil von 36 Prozent an der Gesamtproduktion von 1,23 Mrd. Euro.

Die Provinzial Brandkasse kam dank eines schadenarmen Jahres sowie aktiven Schadenmanagements auf ein gutes Geschäftsjahr, wie Reime betonte. Die Schadenquote beträgt 68,5 Prozent nach 74,8 Prozent im Vorjahr.

Das vorläufige versicherungstechnische Bruttoergebnis liegt bei 16,7 Mill. Euro. Die Combined Ratio, also des Verhältnis von Schadenaufwand plus Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb zu den verdienten Beiträgen – sank von 101 auf 95 Prozent. Die Beitragseinnahmen stiegen leicht auf 503 Mill. Euro.

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