Halbjahresbilanz
Generali Deutschland trotz Hochwasser auf Kurs

Der Versicherungsgruppe Generali Deutschland hat die Flut nicht geschadet. Trotz Mehrkosten von über 50 Millionen Euro bleiben die Gewinnerwartungen des Konzerns unverändert. Grund ist ein Boom bei Rentenversicherungen.
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FrankfurtDas Hochwasser in Süd- und Ostdeutschland bringt den Kölner Versicherungskonzern Generali Deutschland nicht von seinem Gewinnziel ab. Im ersten Halbjahr fiel der Nettogewinn zwar auf 224 (Vorjahr: 238) Millionen Euro, weil Generali die Flut netto mehr als 50 Millionen Euro kostete. „Mit Blick auf das Gesamtjahr 2013 liegt das Konzernergebnis der ersten sechs Monate im Zielkorridor“, erklärte der Versicherer am Mittwoch. Die Gewinnerwartung von mehr als 430 (504) Millionen Euro stehe. 2012 hatten Steuererstattungen aus den Vorjahren den Gewinn künstlich nach oben getrieben.

In den ersten sechs Monaten 2013 profitierte die Tochter des gleichnamigen italienischen Versicherungsriesen von einem stabilen Kapitalanlage-Ergebnis von 1,8 Milliarden Euro. Die Gesamtbeiträge stiegen vor allem wegen eines erneuten Booms mit Rentenversicherungen gegen Einmalbeitrag um 19,5 Prozent auf 9,9 Milliarden Euro. Dabei legen die Kunden einmalig eine Summe an und kassieren dafür eine monatliche Rente. Die italienische Generali hatte für das erste Halbjahr einen Gewinnzuwachs um 28 Prozent auf 1,08 Milliarden Euro berichtet. Generali Deutschland soll nach dem Willen des Konzerns aus Triest bald vom Kurszettel verschwinden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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