Hannover Rück denkt an Aktienrückkäufe „Zu viel faules Kapital“

Die Hannover Rück klagt über zu viel überschüssiges Geld. Mehr als eine Milliarde Euro liege faul herum. Der Vorstand überlegt, wie er das „Kapital nach unten managen“ kann. Davon könnten die Aktionäre profitieren.
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Ulrich Wallin, Vorstandsvorsitzender der Hannover Rück, denkt über Aktienrückkäufe nach. Quelle: dapd

Ulrich Wallin, Vorstandsvorsitzender der Hannover Rück, denkt über Aktienrückkäufe nach.

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HannoverDie Hannover Rück will ihr überschüssiges Kapital zum Teil über Aktienrückkäufe an die Anteilseigner zurückgeben. „Wir haben zu viel faules Kapital herumliegen. (...) Wir werden unser Kapital nach unten managen“, sagte Vorstandschef Ulrich Wallin am Donnerstag auf einem Investorentag. „Dabei werden wir auch Aktienrückkäufe in Erwägung ziehen.“

An erster Stelle stünden aber Sonderdividenden. Der weltweit drittgrößte Rückversicherer habe schon jetzt mehr als eine Milliarde Euro zu viel Kapital, das er nicht sinnvoll für sein Kerngeschäft einsetzen könne, räumte Wallin ein.

Geringe Katastrophenschäden und gute Geschäfte in der Personen-Rückversicherung hatten der Hannover Rück im zweiten Quartal zu mehr Gewinn verholfen. Unter dem Strich verdiente der weltweit drittgrößte Rückversicherer von April bis Juni 211,5 Millionen Euro und damit zehn Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Für das Gesamtjahr plant der Konzern einen Gewinn von rund 850 Millionen Euro ein.

  • rtr
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