Hintergrund: "Asset Backed Securities"

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Hintergrund: "Asset Backed Securities"

Die deutschen Großbanken wollen sich von einem Teil ihrer Kredite trennen. Ein bewährtes Instrument sind „Asset Backed Securities“ (ABS). Bei ABS übertragen Kreditgeber entweder nur die Risiken aus Forderungen (synthetische Verbriefungen), oder sie verkaufen die Forderungen (true sale).

Die deutschen Großbanken wollen sich von einem Teil ihrer Kredite trennen. Ein bewährtes Instrument sind „Asset Backed Securities“ (ABS). Bei ABS übertragen Kreditgeber entweder nur die Risiken aus Forderungen (synthetische Verbriefungen), oder sie verkaufen die Forderungen (true sale). Im ersten Fall erhalten die Kreditgeber nur eine Gebühr, beim Verkauf bekommen sie den Barwert der künftigen Zins- und Tilgungsleistungen. Wegen steuerlicher und rechtlicher Hindernisse kamen in Deutschland bislang vorwiegend synthetische Verbriefungen auf den Markt. Die Forderungen werden zunächst von einer Zweckgesellschaft übernommen, die wiederum eine Anleihe begibt. Diese wird in verschiedene Tranchen aufgeteilt, die von Ratingagenturen bewertet werden. Die Emission ist meist so strukturiert, dass ein Großteil die Spitzenbonität „AAA“ erhält. Da etwa Commerzbank und HVB von S&P nur „A-“ geratet sind, können sie sich über die Verbriefungen günstiger refinanzieren, als wenn sie direkt an die Märkte gingen. nw/rez

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