Höchststrafe von 30 Tagen Handelsausschluss: US-Bank Citigroup muss angeblich vor Eurex-Sanktionsausschuss

Höchststrafe von 30 Tagen Handelsausschluss
US-Bank Citigroup muss angeblich vor Eurex-Sanktionsausschuss

Die hessische Börsenaufsicht wird einem Zeitungsbericht zufolge wegen der umstrittenen Anleihegeschäfte der US-Bank Citigroup im Sommer 2004 den Sanktionsausschuss der Terminbörse Eurex einberufen.

HB FRANKFURT. Bei einem Schuldspruch könnte der Ausschuss sowohl gegen einzelne Händler der Citigroup als auch gegen die Bank Strafen verhängen. Das berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ unter Berufung auf Frankfurter Finanzkreise. Die Höchststrafe sieht einen Ausschluss vom Handel für 30 Tage vor. Die Citigroup hat alle Vorwürfe bestritten, allerdings wurden die beschuldigten Händler vom Dienst suspendiert.

Mehrere Regulierungsbehörden prüfen die Rentengeschäfte auf der elektronischen Handelsplattform MTS am 2. August 2004 auf mögliche Marktmanipulationen. Die Citigroup hatte an diesem Tag innerhalb von nur zwei Minuten Anleihen im Wert von elf Milliarden Euro verkauft und damit vorübergehend einen Preisverfall ausgelöst.

Die Zeitung berichtete weiter, die hessische Börsenaufsicht wolle ihre Ermittlungen bis Ende Februar abschließen. Die Frankfurter Staatsanwaltschaft wolle zudem in der zweiten Märzhälfte entscheiden, ob sie strafrechtliche Ermittlungen gegen die Händler der Citigroup einleite.

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