Hoher Erlös erwartet
Privatisierung von russischer Bank gestartet

Die Pläne sind nicht neu, einzig der Startschuss fehlte: Jetzt will Russland mit dem Verkauf eines kleinen Anteils an der Sberbank beginnen und gleich mehrere Milliarden Dollar erlösen. Das könnte gelingen.
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MoskauDie Teil-Privatisierung des russischen Bankensektors nimmt an Fahrt auf: Die Zentralbank bringt den Verkauf von 7,6 Prozent an der größten Bank des Landes, der staatlichen Sberbank, in Gang. Die Pläne sind schon länger bekannt, waren vergangenes Jahr aber wegen des starken Kurseinbruchs vorerst verschoben worden. Nun unternimmt die Zentralbank einen neuen Anlauf.

Der Preis soll sich nach offiziellen Angaben vom Montag je Aktie zwischen 91 Rubel und dem Kurs bewegen, der bei der Schließung der Bücher erreicht wird. Diese wird nach Informationen aus Kreisen für Dienstag erwartet. Durch den Verkauf könnte die Zentralbank mehr als fünf Milliarden Dollar einnehmen. Es wäre der größte Privatisierungserlös seit Februar, als sich der Staat von zehn Prozent an der Bank VTB getrennt hatte. Der Verkauf hatte ein Volumen von 3,3 Milliarden Dollar.

Die Anteile der Sberbank sollen in London und Moskau platziert werden, teilte die Bank mit. Die Zentralbank will ihre Beteiligung auf 50 Prozent plus eine Aktie senken, aber langfristig die Kontrolle über die Sberbank behalten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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