HRE-Altlasten
Bad Bank will Verluste eingrenzen

Die Bad Bank für die Altlasten der Hypo Real Estate (HRE) rechnet mit einer Verbesserung, scheut aber eine konkrete Prognose. Im ersten Halbjahr 2011 machte die Bank noch ein Minus von 690 Millionen Euro.
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MünchenDie Bad Bank für die Altlasten der Hypo Real Estate (HRE) will ihre Verluste eingrenzen, scheut aber eine konkrete Prognose. Nach dem Rumpfgeschäftsjahr 2010 mit einem Verlust von gut drei Milliarden Euro und einem Minus von 690 Millionen in den ersten sechs Monaten 2011 sei nun mit Verbesserungen zu rechnen, hieß es im am Montag veröffentlichten Halbjahresbericht der FMS Wertmanagement genannten Bad Bank. Allerdings würden auch künftige Ergebnisse stark von Griechenland und der Schuldenkrise in der Euro-Zone insgesamt geprägt sein. Konkrete Prognosen seien daher nicht möglich. Abschreibungen auf Hellas-Bonds führten im ersten Halbjahr zu den neuerlichen Verlusten, die weitere Hilfen des Bundes für die Abwicklungsanstalt wahrscheinlich machen.

Kleiner Hoffnungsschimmer: Die stillen Lasten auf Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere sind zum Stichtag 30. Juni auf 22,9 Milliarden Euro gefallen, nachdem es Ende 2010 noch 24,4 Milliarden waren. Die FMS will ihr noch 160 Milliarden Euro schweres Portfolio größtenteils bis 2020 abgebaut haben. Bis dahin, so hofft das Management, würden sich viele Papiere im Wert wieder erholen, so dass nicht alle stillen Lasten automatisch zu Verlusten führen werden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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