Im Großanlagenbau schwarze Zahlen angestrebt: MG lässt vom positiven Trend leiten

Im Großanlagenbau schwarze Zahlen angestrebt
MG lässt vom positiven Trend leiten

In diesem Jahr peilt der Mischkonzern MG Technologies sowohl im Großanlagenbau als auch bei seiner Tochtergesellschaft Lurgi schwarze Zahlen an.

HB FRANKFURT. „Dabei lasse ich mich leiten vom positiven Trend der Auftragsentwicklung und von der Projektlage“, sagte MG-Vorstand Klaus Moll am Montag vor Journalisten in Frankfurt. Bereits im Februar hatte Moll für 2005 die Ertragswende bei der zuletzt defizitären Lurgi in Aussicht gestellt. Lurgi war zuletzt das Sorgenkind der MG im Anlagenbau und in den vergangenen Jahren umfassend restrukturiert worden. Dabei schrumpfte die Zahl der Arbeitsplätze bis Mitte 2004 auf 975 von 1800 im Jahr 2000. In den ersten neun Monaten schrieb die auf Anlagen zur Herstellung des Kunststoff-Vorprodukts Methanol spezialisierte Firma noch einen Verlust vor Steuern von 35,6 Mill. € nach einem Minus von 20,9 Mill. € im Vorjahreszeitraum.

„Ich kann ihnen sagen, dass wir einen sehr guten Auftragseingang im ersten Quartal haben“, sagte Moll. Im vergangenen Jahr habe sich der Ordereingang bei der Tochter Lurgi im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Im Jahr 2003 hatte die MG-Tochter einen Auftragseingang von 229 Mill. € verzeichnet.

Für die Lurgi gab der Konzern zugleich zwei Großaufträge mit einem Gesamtvolumen von mehr als 210 Mill. € bekannt. In Saudi-Arabien werde der Konzern eine Anlage zur Weiterverarbeitung von Propangas im Wert von 180 Mill. € bauen. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2007 geplant. Zudem errichtet Lurgi in Indonesien eine Anlage zur Produktion von Fettalkohol im Volumen von rund 30 Mill. €. Die Anlage soll Ende 2006 in Betrieb gehen. Dazu komme ein Auftrag für eine Propylenanlage im Iran auf Basis von Methanol, die Anfang 2009 an den Start gehen soll. Die MG rechnet hier mit einem Auftragsvolumen für sich und ihre Partner von zusammen etwa 100 Mill. €.

Die im Nebenwerteindex MDax notierte MG-Aktie lag am Montagnachmittag mit 0,28 % im Plus bei 10,63 €.

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