Immobilienbank
Aareal Bank streicht Stellen

Nach der Übernahme kommt der Stellenabbau: Corealcredit, die neue Tochter der Immobilienbank Aareal, muss mit erheblichen Sparmaßnahmen rechnen und bis zu 30 Prozent der Stellen abbauen.
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FrankfurtDie Immobilienbank Aareal macht ein knappes halbes Jahr nach Abschluss der Corealcredit-Übernahme ernst mit dem erwarteten Jobabbau. In diesem und im kommenden Jahr sollen 35 bis 40 der zuletzt noch 161 Stellen bei dem Frankfurter Unternehmen wegfallen, wie ein Aareal-Sprecher am Montag sagte. Mit den Arbeitnehmern sei ein entsprechender Sozialplan auf den Weg gebracht worden. Über die Sparmaßnahmen hatte zuvor bereits das Handelsblatt berichtet.

Die Aareal hatte sich die kleinere Corealcredit für rund 340 Millionen Euro vom Finanzinvestor Lone Star einverleibt und damit ihr Deutschland-Geschäft ausgebaut. Die Transaktion wurde Ende März abgeschlossen. Seitdem wurde über das Ausmaß der Kosteneinsparungen spekuliert, da viele Stellen auf einmal doppelt besetzt waren, etwa im Vertrieb.

Die in Wiesbaden angesiedelte Aareal erklärte, der Jobabbau sei nicht der Übernahme geschuldet, sondern dem rückläufigen Geschäft der Corealcredit. Die Bank arbeitet zwar profitabel, nachdem sie von Lone Star nach der Finanzkrise wieder in die Spur gebracht worden war. Doch vor dem Verkauf hatte Corealcredit beim Neugeschäft auf die Bremse getreten, weil es zunächst Sicherheit über den neuen Eigentümer geben sollte. Auch eine Verlagerung verschiedener Funktionen in die Aareal Bank wird nun nach Konzernangaben geprüft.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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