Immobiliengeschäft wird integriert: DZ Bank präsentiert sich in Bestform

Immobiliengeschäft wird integriert
DZ Bank präsentiert sich in Bestform

Der Vorstandsvorsitzende der DZ Bank, Ulrich Brixner, präsentiert das genossenschaftliche Zentralinstitut im letzten Jahr seiner Amtszeit in Bestform. Er empfiehlt sich mit einer erhöhter Dividende in den Ruhestand. Nach vorläufigen Zahlen für das Jahr 2005 wuchs das Betriebsergebnis der Gruppe nach Risikovorsorge um 25 Prozent auf 1,5 Mrd. Euro.

sia FRANKFURT. Die Bilanzsumme stieg um 13 Prozent auf 401,6 Mrd. Euro. Dem Aufsichtsrat empfiehlt der Vorstand eine um vier auf zehn Cent erhöhte Dividende. „Die DZ Bank ist heute nach Abschluss der Restrukturierung nicht nur eine stabile Bank, sondern ein leistungsfähiger Allfinanzanbieter“, erklärte Brixner.

Brixner, dessen Vertrag als Vorstandsvorsitzender im September ausläuft, wird nach jetziger Planung von seinem Stellvertreter, Wolfgang Kirsch, abgelöst. Aufgabe von Kirsch wird sein, die Fusionsverhandlungen mit dem regionalen Schwesterinstitut WGZ Bank neu aufzunehmen. Sie waren unter den beiden jetzigen Vorstandschefs Brixner und Werner Böhnke (WGZ) gescheitert. Nebenbei will der DZ-Vorstand noch ein ungeliebtes Machtzentrum an der Peripherie des DZ-Konzerns auflösen: die Immobilien-Holding des scheidenden Schwäbisch-Hall-Chefs Alexander Erdland, der hierüber neben der Bausparkasse auch die Immobilien-Aktivitäten der Gruppe kontrolliert. Erdland hatte die Bausparkasse erfolgreich geführt und mit ihren Gewinnen zum jetzigen DZ-Rekordergebnis beigetragen.

Im vergangenen Jahr war er auch als Kandidat für die Nachfolge Brixners an der DZ-Spitze im Gespräch gewesen. Dann aber setzte sich Brixners Kollege Kirsch gegen ihn durch.

Nachdem Erdland ankündigt hatte, den genossenschaftlichen Finanzverbund zu verlassen und zum Konzern Wüstenrot & Württembersichte zu gehen, stellt der DZ-Vorstand jetzt die Steuerungsholding zur Disposition: Die Immobilienaktivitäten sollen künftig stärker über die Geschäftsfeld-Aktivitäten der Bank-Gruppe koordiniert werden. Damit entfällt nach Ansicht des Vorstands die Notwendigkeit einer eigenständigen Steuerungsholding.

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