Immofinanz
Deutsche Bank vor großem Immobilien-Verkauf

Die Deutsche Bank verhandelt mit Immofinanz über den Verkauf von 18.000 Wohneinheiten. Das österreichische Unternehmen will damit das Portfolio seiner Wohnungssparte Buwog vor dem geplanten Börsengang ausbauen.
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FrankfurtEin Fonds der Deutschen Bank AG und Prelios verhandeln über den Verkauf von rund 18.000 Wohneinheiten in Norddeutschland an die Buwog, die Wohnungssparte der österreichischen Immofinanz AG. Die Objekte werden mit rund 942 Mio. Euro bewertet.

Mit dem Kauf würde Buwog das Portfolio vor dem für das kommende Jahr geplanten Börsengang ausbauen, wie Immofinanz am Donnerstag mitteilte.

„Buwog befindet sich in mehreren laufenden Verhandlungen zur Ausweitung ihres Wohnimmobilien-Bestands in Deutschland“, hieß es in der Mitteilung. Es gehe dabei um ein Portfolio von „knapp 18.000 Wohneinheiten in den nördlichen Bundesländern Deutschlands. Mit einem Ausgang dieser Verhandlungen ist um den Jahreswechsel zu rechnen.“

Immofinanz hatte zuletzt Wohnungen in Deutschland in Vorbereitung auf das IPO aufgekauft. Deutsche Bank und Prelios wiederum hoffen, dass sie von der Nachfrage nach deutschen Wohnimmobilien profitieren können - da sich Investoren auf Grund niedriger rentierender Festverzinslichen-Anlagen derzeit nach Alternativen umschauen.

Die Wohneinheiten, um die es geht, werden von der DGAG Wohnimmobilien verwaltet. Prelios hatte DGAG samt 22.000 Wohnungen 2007 gekauft. Der Fonds der Deutschen Bank investierte in das Unternehmen und wurde Mitbesitzer. Prelios hatte im Dezember mitgeteilt, sich schrittweise von Immobilienbeständen trennen zu wollen.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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