ING Bank
Niederländische Bank streicht 1700 Stellen

Weil der niederländische Finanzkonzern ING verstärkt auf Bankgeschäfte im Internet baut, sollen in den kommenden drei Jahren rund 1700 Arbeitsplätze wegfallen. Die Bank ist mit der ING DiBa auch in Deutschland aktiv.
  • 0

AmsterdamDer Finanzkonzern ING setzt immer stärker auf Bankgeschäfte im Internet und baut deshalb 1700 Arbeitsplätze ab. Die Stellen sollen in den kommenden drei Jahren wegfallen, teilte die größte niederländische Bank am Dienstag mit, die in Deutschland mit der ING DiBa aktiv ist.

Zur Finanzierung seien im vierten Quartal Rückstellungen in Höhe von 320 Millionen Euro geplant. Gleichzeitig soll in die IT-Systeme investiert werden, um die Angebote im Internet, über Call-Center sowie per Smartphone und in den Filialen zu vereinheitlichen. Ab 2018 rechnet ING mit jährlichen Einsparungen von rund 270 Millionen Euro. Die ING-Aktien legten zum Börsenstart rund ein Prozent zu.

Vor knapp zwei Wochen hatte bereits die verstaatlichte niederländische Großbank ABN Amro angekündigt, bis 2018 bis zu 1000 Stellen zu streichen. Banken verkleinern immer stärker ihr Filialnetz, weil die Kunden zunehmend auf Online-Banking setzen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " ING Bank: Niederländische Bank streicht 1700 Stellen"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%