ING
Gewinn der niederländischen Großbank bricht ein

Unerwartet negativ fallen die Zahlen des niederländischen Geldinstituts für das erste Quartal 2016 aus. Der Börsen-Crash in den ersten beiden Monaten des Jahres setzt dem Geldhaus zu.

AmsterdamDie niederländische Großbank ING hat wegen der Finanzmarktturbulenzen und höherer Kosten im Zuge strengerer Vorgaben der Aufsichtsbehörden überraschend wenig verdient. Der Nettogewinn brach im ersten Quartal um 29 Prozent auf 842 Millionen Euro ein, wie das Kreditinstitut am Dienstag mitteilte.

Dabei profitierte die Bank eigentlich davon, dass die Rückstellungen für faule Kredite deutlich reduziert werden konnten, was in der Regel ein Zeichen für eine konjunkturelle Erholung ist. Der Börsen-Crash im Januar und Februar sorgte in der Finanzmarktsparte aber für geringere Einnahmen. Und die sogenannten Regulierungskosten sprangen auf 496 (Vorjahr: 174) Millionen Euro. Hierzu zählen unter anderem Pflichtbeiträge zum europäischen Abwicklungsfonds für Banken - eine Konsequenz aus der weltweiten Finanzkrise, damit nicht wieder Steuerzahler für die Rettung maroder Banken aufkommen müssen.

(Hinweis der Redaktion: In einer ersten Version dieses Artikels war irrtümlicherweise von der deutschen ING-Diba die Rede und nicht vom Mutterkonzern ING in den Niederlanden.)

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%