Insider-Bericht
HSBC vor Milliardenzahlung wegen Geldwäsche

Fast zwei Milliarden Dollar muss Europas größte Bank Insidern zufolge zahlen, um Geldwäsche-Vorwürfe aus der Welt zu schaffen. Die HSBC soll Kunden geholfen haben, fragwürdige Gelder zu transferieren.
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New York/WashingtonEuropas größte Bank HSBC wird Insidern zufolge wohl 1,8 Milliarden Dollar zahlen, um in den USA Geldwäsche-Vorwürfe aus der Welt zu schaffen. Drei mit der Situation vertraute Personen sagten der Nachrichtenagentur Reuters, die Einigung mit den US-Ermittlern könnte bereits nächste Woche verkündet werden. Die Gespräche darüber seien in den vergangenen Monaten vorangetrieben worden.

HSBC wollte die bevorstehende Einigung noch nicht bestätigen: „Wir kooperieren mit den Behörden, und die Untersuchungen dauern an“, sagte ein Bank-Sprecher. Der Inhalt der Gespräche sei vertraulich.

Das weltweit aktive Geldhaus hatte Anfang November 1,5 Milliarden Dollar zurückgelegt, um für mögliche Strafen im Zusammenhang mit den Geldwäsche-Vorwürfen gerüstet zu sein. HSBC-Chef Stuart Gulliver rechnet nicht nur mit Schadenersatzklagen, sondern auch mit strafrechtlichen Konsequenzen.

Ein Ausschuss des US-Senats hatte im Juli nach einjähriger Untersuchung festgestellt, dass die Bank Kunden über Jahre half, fragwürdige Gelder aus Ländern wie Mexiko, dem Iran, Saudi-Arabien und Syrien zu transferieren. HSBC hat sich dafür entschuldigt.

 
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Insider-Bericht: HSBC vor Milliardenzahlung wegen Geldwäsche"

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  • Die kaufen sich also frei. Was hat das mit Rechtsstaat zu tun? Die 2 Milliarden sind wahrscheinlich ein Trinkgeld im Verhältnis zu den Gewinnen aus der Geldwäsche.

    Das (Groß)bankensystem ist durch und durch kriminell. Und es schickt sich an der Politik die Macht aus der Hand zu nehmen. Es gehört komplett zerschlagen.

  • Gibt es eigentlich überhaupt noch Großbanken,die NICHT in
    irgendwelche Sauereien verwickelt sind?
    Alle einsperren, dann ist Ruhe.

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