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UBS plant Chefwechsel in Lateinamerika

Dass man in Mexiko einige Kundenberater an den Erzrivalen verloren hat, sieht man bei UBS gar nicht gerne. Nun steht laut Insidern der Posten von Regionalchef Tienhoven auf dem Spiel. Ein neuer Mann stünde schon bereit.
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ZürichDie UBS steht Insidern zufolge vor einem Managementwechsel in der Vermögensverwaltung in Lateinamerika. Regionalchef Alexander van Tienhoven dürfte die Bank in den kommenden Wochen verlassen, sagten zwei mit der Situation vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Hintergrund sei die durchwachsene Entwicklung der Großbank in der Region. In Mexiko etwa hatte Erzrivale Credit Suisse im vergangenen Jahr mindestens ein Dutzend Kundenberater abgeworben – ein Rückschlag für die UBS.

Als möglicher Nachfolger gelte sein Vorgänger Gabriel Castello, sagten die Insider. Tienhoven war im März 2015 von Citi zur UBS gewechselt. Die UBS wollte sich nicht äußern.

In Lateinamerika hatten viele vermögende Kunden zuletzt große Summen von den Vermögensverwaltern abgezogen. In Ländern wie Argentinien oder Brasilien nutzen sie Regierungsprogramme, bei denen sie bislang unversteuerte Gelder offenlegen und ihre Steuerschuld begleichen konnten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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