Insiderbericht zum Bankensektor
US-Banken drohen Großkunden mit Strafzinsen

Während deutsche Banken ihre Negativzinsen bereits als Strafzinsen auf Großkunden abwälzen, galt dies für US-Institute lange Zeit als rote Linie. Einem Insider zufolge werde diese nun überschritten – und zwar sehr bald.
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New YorkIn Deutschland wälzen Banken die Negativzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) bereits auf Großkunden ab - laut einem Zeitungsbericht erwägen nun auch US-Institute Strafgebühren. Konzerne und Hedgefonds, die Bankkonten als Parkplatz für überschüssiges Geld nutzen, sollen zur Kasse gebeten werden, berichtete das „Wall Street Journal“ am Montag unter Berufung auf eingeweihte Kreise.

Zwar erhebt die US-Notenbank Fed - anders als die EZB - keine negativen Zinsen auf Guthaben von Geschäftsbanken, doch die US-Institute sind wegen der verschärften Regulierung mit höheren Kosten konfrontiert.

Zudem macht sich die EZB-Politik dem Zeitungsbericht nach auch in Amerika bemerkbar: Bei Euro-Einlagen sollen einzelne Banken die Negativzinsen über höhere Gebühren bereits an Großkunden weiterreichen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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