Intesa Sanpaolo

Börsenturbulenzen drücken Gewinn von Unicredit-Rivalen

Intesa als führende Privatkundenbank Italiens spürt immer mehr die Erholung im Heimatmarkt. Doch Marktturbulenzen haben dem Institut zugesetzt. Die Großbank startet mit einem deutlichen Gewinnrückgang ins Jahr.
An der Mailänder Börse lagen Intesa-Aktien am Nachmittag 1,5 Prozent im Minus. Sie verringerten nach der Veröffentlichung der Quartalsbilanz aber ihr Minus. Quelle: Reuters
Intesa Sanpaolo in Mailand

An der Mailänder Börse lagen Intesa-Aktien am Nachmittag 1,5 Prozent im Minus. Sie verringerten nach der Veröffentlichung der Quartalsbilanz aber ihr Minus.

(Foto: Reuters)

MailandDie italienische Großbank Intesa Sanpaolo ist mit einem deutlichen Gewinnrückgang ins neue Jahr gestartet. Der Überschuss fiel im ersten Quartal um fast ein Viertel auf 806 Millionen Euro, wie der Rivale der HypoVereinsbank-Mutter UniCredit am Freitag mitteilte. Die Marktturbulenzen im Januar und Februar wirkten sich negativ aus.

An der Mailänder Börse lagen Intesa-Aktien am Nachmittag 1,5 Prozent im Minus. Sie verringerten nach der Veröffentlichung der Quartalsbilanz aber ihr Minus, weil diese besser ausfiel als von Analysten erwartet. Intesa als führende Privatkundenbank Italiens spürt immer mehr die konjunkturelle Erholung im Heimatmarkt. Dadurch lagen die Rückstellungen für ausfallgefährdete Kredite auf dem niedrigsten Stand seit 2011.

Wo die zufriedensten Bankkunden leben
Platz 32: Spanien
1 von 11

In rund 85 Prozent der 32 untersuchten Länder machten Kunden 2016 bessere Erfahrungen mit ihrer Bank als im Vorjahr. Das spiegelt zumindest der Capgemini Customer Experience Index (CEI) wider, der um 2,9 Punkte gestiegen ist. Schlusslicht des Rankings bildet Spanien. Von 100 Punkten erzielten die Banken des südeuropäischen Landes gerade einmal 65,3 Punkte.

Platz 31: Vereinigte Arabische Emirate
2 von 11

Überaus unzufrieden scheinen auch die Bankkunden der Vereinigten Arabischen Emirate zu sein. Im Ranking belegen diese mit 66,6 Punkten, wie auch schon 2015, den vorletzten Platz.

Platz 30: Mexiko
3 von 11

Für das Ranking wurden 16.000 Kunden aus 32 Ländern befragt. Neben diesen Ergebnissen basiert der Report auf qualitativen Daten aus ausführlichen Interviews mit Bankmanagern. Mexiko liegt ebenfalls auf einem der hinteren Plätze.

Platz 29: Japan
4 von 11

Bei der Befragung des Vorjahres hielten die japanischen Banken die rote Laterne. 2016 sind die Kunden etwas gnädiger. Rund acht Punkte machen die Japaner gut und rücken damit auf Platz 29.

Platz 28: Argentinien
5 von 11

Drei Plätze runter geht's für die argentinischen Banken: auf Rang 28.

Platz 5: Schweiz
6 von 11

Die Schweizer Banken können im Jahr 2016 die amerikanischen Banken vom fünften Platz verdrängen. Mit 80 Punkten machen sie 6,3 Punkte gut.

Platz 4: Großbritannien
7 von 11

Ein Zuwachs um 0,2 Punkte reicht für Großbritanniens Banken aus, um sich vor die Schweiz auf den vierten Platz zu positionieren.

Zahlen der UniCredit werden nächste Woche erwartet.

  • rtr
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