Investmentbanking
JP-Morgan-Deutschland-Chef geht zur Deutschen Bank

Karl-Georg Altenburg war bisher Deutschland-Chef von JP Morgan. Mehr als 20 Jahre arbeitete er für die US-Investmentbank – nun wechselt er zur Deutschen Bank. Auch dort wird er eine leitende Position übernehmen.
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FrankfurtProminenter Neuzugang für das Investmentbanking der Deutschen Bank : Der Deutschland-Chef der US-Investmentbank JPMorgan, Karl-Georg Altenburg, wechselt zum deutschen Branchenprimus, wie die Deutsche Bank am Donnerstag mitteilte. Der 50-Jährige wird bei der Deutschen Bank Anfang April einer von zwei Chefs des gesamten Kapitalmarktgeschäfts für Europa, den Mittleren Osten und Afrika. Seine Aufgaben reichen von der Beratung bei Fusionen und Übernahmen über die Begleitung von Börsengängen bis zur Emission von Anleihen. Altenburg werde von Frankfurt und London aus arbeiten, erklärte die Bank. Diese Position habe es bisher so nicht gegeben.

Altenburg arbeitet seit 1993 - mit einer vierjährigen Unterbrechung - für JPMorgan. Seit gut zwei Jahren ist er auch Präsident des Deutschen Tennis-Bundes (DTB). Der studierte Maschinenbauer und Automobilingenieur hatte 1993 bei JPMorgan angeheuert, zunächst in New York, später in London. Im Jahr 2000 gründete er ein Telekom-Unternehmen, kehrte aber 2004 zu der Investmentbank zurück.

Seit 2006 ist Altenburg Deutschland- und Österreich-Chef, 2009 kam auch die Schweiz hinzu. „Jetzt ist eine gute Zeit, zur Deutschen Bank zu stoßen. Die Strategie 2015+ zeigt erste Ergebnisse, die eine nachhaltige Plattform schaffen“, zitierte die Bank Altenburg.

Bei der Deutschen Bank gleichberechtigt mit ihm ist Miles Millard, ein Urgestein des Hauses, der sich seine Meriten im Anleihegeschäft verdient hat. Millard bleibt zugleich Global Head of Capital Markets & Treasury Solutions (CMTS).

Bei JPMorgan in Deutschland rückt Martin Wiesmann an die Stelle Altenburgs. Er leitet seit August 2012 bereits das Investmentbanking in Deutschland und Österreich. Wiesmann war 2007 von der Deutschen Bank zu JPMorgan gekommen. Altenburgs Führungspositionen für Österreich und die Schweiz werden anderweitig besetzt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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