IT-Spezialisten Goldman beurlaubt Mitarbeiter falscher Order

Ein Programmierfehler kostet Goldman Sachs laut der „Financial Times“ mehrere Zehntausend Dollar. Die vier verantwortlichen IT-Spezialisten wurden von der US-Investmentbank offenbar beurlaubt.
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Aktien- und Anleihenmärkte laufen heutzutage hauptsächlich durch Algorithmen. Sind diese fehlerhaft programmiert, kann das schnell mehrere zehntausend Dollar kosten, wie Goldman Sachs jetzt erfahren musste. Quelle: ap

Aktien- und Anleihenmärkte laufen heutzutage hauptsächlich durch Algorithmen. Sind diese fehlerhaft programmiert, kann das schnell mehrere zehntausend Dollar kosten, wie Goldman Sachs jetzt erfahren musste.

(Foto: ap)

Goldman Sachs Group hat offenbar vier ranghohe IT-Spezialisten beurlaubt, nachdem ein Programmierfehler in der vergangenen Woche dafür sorgte, dass die Investmentbank unbeabsichtigt Order für Aktienoptionen auslöste.

Die „Financial Times” meldete die Beurlaubungen unter Berufung auf eine mit dem Vorgang vertraute Person, nannte aber nicht die Namen der betroffenen Goldman-Mitarbeiter. Michael DuVally, ein Sprecher für Goldman Sachs, wollte den Bericht der Zeitung nicht kommentieren.

Die meisten der fehlerhaften Optionstransaktionen sind mittlerweile storniert worden, sagte eine unmittelbar mit der Angelegenheit befasste Person Bloomberg News. Der Schaden, der Goldman Sachs entstanden ist, dürfte sich infolgedessen in Grenzen halten. Die FT schätzt die Verluste für die Bank auf mehrere Zehntausend Dollar, nannte aber keine Quelle für ihre Information.

  • Bloomberg
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5 Kommentare zu "IT-Spezialisten: Goldman beurlaubt Mitarbeiter falscher Order"

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  • Das sehe ich auch so. Gehen wir einmal davon aus, dass den betreffenden IT-lern nicht wegen der lächerlichen Euros gekündigt wurde.

  • Ich wünschte mir, da stünde Frau Merkel und Schäuble anstelle der Mitarbeiter. Brauchen wir nur noch eine bessere Formulierung für "beurlauben". Wer hat eine Idee?

  • Wie es aussieht stehen uns mit Goldman Sachs noch wei-
    tere Überraschungen ins Haus, wenn in der Tradition der
    ehemaligen Goldman Sachs Trading Corp. das Schneeball-
    system dieser EUdSSR wie 1929 mit der EZB kollabiert.

  • "Die FT schätzt die Verluste für die Bank auf mehrere Zehntausend Dollar,..."

    Zum Glück waren es nur ein paar Peanuts (für Bankster, die gerne mal Milliarden verbrennen), die zur Entdeckung des Fehlers geführt haben. Deswegen die IT-Spezialisten zu feuern, ist absolut unverhältnismäßig.

  • Lächerlicher Portobetrag für die größte, kriegführende Bank der Welt!

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