Italien
Unicredit verliert weiteren Topmanager

Die große italienische Bank Unicredit muss den Abgang eines weiteren Topmanagers verkraften. Der Experte für Private Banking Andreas Wölfer soll bereits über die Auflösung seines Vertrags verhandeln.
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München Die italienische Großbank Unicredit kommt personell nicht zur Ruhe. Nach Informationen des Handelsblatts aus Finanzkreisen will Andreas Wölfer, der in der Gruppe das Private Banking mit den vermögenden Privatkunden führt, die Bank verlassen. Der 49-Jährige verhandle derzeit über die Auflösung seines Vertrags. Da noch kein Nachfolger feststeht, ist noch offen, zu welchem Zeitpunkt er ausscheidet. Wölfer wird auch den Vorstand der Unicredit-Tochter Hypo-Vereinsbank verlassen.

Unicredit hat erst im September den Vorstandsvorsitzenden Alessandro Profumo verloren. Später warf auch der Investmentbanking-Chef und Vize-Vorstandsvorsitzende Sergio Ermotti das Handtuch. Mehrere Top-Posten blieben monatelang unbesetzt. Nach Angaben aus dem Umfeld der Bank geht Wölfer auf eigenen Wunsch. Es habe keine Zwistigkeiten gegeben. "Er hinterlässt ein gut bestelltes Haus", sagte ein HVB-Insider.

Axel Höpner
Axel Höpner
Handelsblatt / Büroleiter München
Katharina Kort
Katharina Kort
Handelsblatt / Korrespondentin
Oliver Stock
Oliver Stock
Handelsblatt / Stellvertretender Chefredakteur

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