Italien Zwei Banken sollen Milliardenspritze bekommen

Die italienischen Regionalbanken Banca Popolare di Vicenza und Veneto Banca sollen laut Medienberichten mit Milliardenhilfen aus dem Bankenfonds aufgefangen werden. Auch eine Fusion der beiden Geldhäusern sei geplant.
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Die Banca Popolare di Vicenza soll mit der Veneto Banca durch eine öffentliche Gelspritze ausgefangen werden. Quelle: Reuters
Banca Popolare di Vicenza

Die Banca Popolare di Vicenza soll mit der Veneto Banca durch eine öffentliche Gelspritze ausgefangen werden.

(Foto: Reuters)

MailandDie angeschlagenen italienischen Geldhäuser Banca Popolare di Vicenza und Veneto Banca haben einem Pressebericht zufolge der Europäischen Zentralbank einen vorläufigen Fusionsplan vorgelegt. Der Entwurf sehe eine öffentliche Geldspritze zwischen vier und fünf Milliarden Euro vor, berichtete die Zeitung „Il Messaggero“ ohne Quellenangabe.

Er sei ferner den EU-Wettbewerbshütern zugeschickt worden, um den Weg für ein erwartetes Engagement des Staates bei den beiden Regionalbanken freizumachen. Angestrebt werde zudem die Schaffung einer sogenannten Bad Bank, in der die faulen Kredite der Institute untergebracht werden sollen. Von den zwei Banken waren zunächst keine Stellungnahmen zu erhalten.

Die Regierung in Rom könnte ihnen mit dem im Dezember aufgelegten Bankenhilfsfonds im Gesamtvolumen von 20 Milliarden Euro unter die Arme greifen. Bislang wurde der Topf angezapft, um die in Schieflage befindliche Traditionsbank Monte dei Paschi di Siena zu retten.

  • rtr
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1 Kommentar zu "Italien: Zwei Banken sollen Milliardenspritze bekommen"

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  • Der nächste Sündenfall. Wieder muß der Steuerzahler einspringen. Da Italien hoch verschuldet ist, geht es auch den europäischen (deutschen) Steurzahler. Da ist es schon verständlich, wenn die Italiener eine europäische Badbank fordern. Dann können sie die schlechten Kredite direkt bei uns abladen und neue vergeben.

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