Italienische Bank
Intesa Sanpaolo meistert Quartal besser als erwartet

Ungeachtet der wachsenden Sorgen um Italien in der Schuldenkrise hat die Mailänder Bank Intesa Sanpaolo im abgelaufenen Quartal mehr verdient als von Analysten erwartet.
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MailandDas Institut meldete am Freitag für die vergangenen drei Monate einen Nettogewinn von 741 Millionen Euro. Dies entsprach einem Plus von 12,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Analysten hatten im Durchschnitt mit rund 691 Millionen Euro gerechnet.

Intesa Sanpaolo ist hauptsächlich im Privatkundengeschäft tätig. Der Handelsgewinn stieg den Angaben zufolge auf 543 Millionen Euro nach einem Verlust von drei Millionen Euro im vergangenen Jahr. Für das laufende Jahr schlug dabei ein Erlös von 272 Millionen Euro aus dem Verkauf eines vierprozentigen Anteils am Modehaus Prada zu Buche. Der Verkauf seiner letzten Anteile am Kreditinstitut Findomestic an die französische Bank BNP Paribas spülte Intesa zudem 154 Millionen Euro in die Kassen.

Per Ende Juni hielt Intesa griechische Staatsanleihen im Volumen von 559 Millionen Euro. Der Bestand an irischen Bonds summierte sich auf 187 Millionen Euro, der an portugiesischen Staatsanleihen auf 45 Millionen Euro.

Entgegen der allgemein schlechten Stimmung an den europäischen Börsen legte die Intesa-Aktie bis zum Nachmittag in Mailand mehr als sieben Prozent zu. Am Donnerstag war das Papier allerdings rund zehn Prozent in den Keller gerauscht.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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