Italienische Bank
Monte Paschi dämmt Verluste ein

Die drittgrößte Bank Italiens, Monte Paschi, schreibt das fünfte Quartal in Folge rote Zahlen. Der Verlust konnte jedoch im Vergleich zum Vorjahr deutlich verringert werden.
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MailandDie krisengeschüttelte italienische Bank Monte dei Paschi di Siena steckt das fünfte Quartal in Folge in den roten Zahlen. Zwar fiel der Verlust mit 279 Millionen Euro deutlich geringer aus als noch vor einem Jahr, als das Minus bei 1,6 Milliarden Euro lag. Fünf von Reuters befragte Analysten hatten der ältesten Bank der Welt jedoch aktuell mehr zugetraut und im Durchschnitt einen Verlust von nur 150 Millionen Euro erwartet. Grund für die Entwicklung sind höhere Abschreibungen auf faule Kredite, die Monte Paschi wie andere Bankhäuser Italiens vornehmen musste.

Den Angaben vom Mittwoch zufolge schrieb die drittgrößte Bank Italiens im Quartal 545 Millionen Euro ab. Das sind 12,5 Prozent mehr als im Quartal zuvor. Die Kernkapitalquote (Core Tier 1) betrage dank Staatshilfen elf Prozent.

Umstrittene Transaktionen haben die Bank vergangenes Jahr knapp eine Milliarde Euro gekostet. Nur mit Hilfen des Staates konnten die Löcher in der Kapitaldecke geschlossen werden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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