Italiens Banken
Sanierung für Monte dei Paschi genehmigt

Die älteste Bank der Welt kommt wieder auf die Beine und aus den Negativschlagzeilen: Monte dei Paschi hat von der EU die Erlaubnis für erste Sanierungsschritte erhalten. Bald beginnt sie, Steuergelder zurückzuzahlen.
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BrüsselDer Sanierungsplan für die italienische Krisenbank Monte dei Paschi di Siena hat grünes Licht aus Brüssel bekommen. Die EU-Kommission bewilligte die Hilfen am Mittwoch. Die Bank hatte vom italienischen Staat eine Kapitalspritze von 3,9 Milliarden Euro sowie eine Garantie in Höhe von 13 Milliarden Euro bekommen. Die Hilfe war nötig geworden, damit die Bank die 2011 beschlossenen strikteren europäischen Kapitalanforderungen erfüllen konnte.

Die Bank sagte unter anderem zu, mindestens 2,5 Milliarden Euro auf dem Kapitalmarkt aufzunehmen und Staatsanleihen zurückzuzahlen. „Mit unserem Beschluss dürfte sichergestellt sein, dass das staatliche Kapital zugunsten der italienischen Steuerzahler zurückgezahlt wird“, kommentierte EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia. Der Plan gewährleiste, „dass die Bank ohne erneute staatliche Unterstützung langfristig wieder rentabel wirtschaften kann“, schrieb die EU-Kommission.

Im Verlauf der Euro-Schuldenkrise machte die Bank große Verluste. Das frühere Management des Geldhauses muss sich mittlerweile vor Gericht verantworten. Das im Jahr 1472 gegründete Institut gilt als die älteste noch operierende Bank der Welt.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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