Jahresauftakt: Auch die Bank of America trumpft auf

Jahresauftakt
Auch die Bank of America trumpft auf

Die Erzrivalen haben es vorgemacht, nun meldet auch die Bank of America einen Gewinnsprung. Das US-Geldhaus legt weniger Geld für faule Kredite zurück – und verdient Milliarden.
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New YorkDie Bank of America hat es ihren Erzrivalen in den USA gleich gemacht und zu Jahresbeginn einen Milliarden-Gewinn eingefahren. Der Überschuss vervierfachte sich im ersten Quartal auf 2,62 Milliarden Dollar, wie die Nummer Zwei der US-Banken am Mittwoch mitteilte. Das Institut profitierte davon, dass die Kosten um gut fünf Prozent geringer ausfielen und zudem weniger Geld für faule Kredite zurückgelegt werden musste. Die Risikovorsorge fiel um knapp 30 Prozent auf 1,71 Milliarden Dollar.

Zuletzt hatten schon Branchenprimus JPMorgan Chase und die kleineren Rivalen Citigroup und Wells Fargo Milliarden-Gewinne eingefahren und die Vorjahreswerte dabei jeweils deutlich übertroffen. Teilweise wurden sogar Rekordwerte aufgestellt.

Bei der Bank of America blieb der Gewinn je Aktie mit 20 Cent allerdings hinter den Analystenerwartungen von 22 Cent zurück. Im vorbörslichen Handel an der Wall Street gaben die Aktien des Instituts daraufhin um mehr als drei Prozent nach. Die Einnahmen fielen um 8,4 Prozent auf 23,85 Milliarden Dollar.

Bankchef Brian Moynihan kann seit seiner Amtsübernahme Anfang 2010 zwar auf Fortschritte verweisen: So wurden zusätzliche Kapitalpuffer aufgebaut und Rechtsstreitigkeiten beendet. Er muss aber noch unter Beweis stellen, dass die Bank im Niedrigzinsumfeld und mit der strengeren Regulierung den Profit nachhaltig steigern kann. Der Gewinnsprung im ersten Quartal geht auch darauf zurück, dass riesige Sonderlasten aus dem Vorjahreszeitraum dieses Mal nicht mehr anfielen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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