Jahresergebnis: Frankfurter Volksbank schlägt sich wacker

Jahresergebnis
Frankfurter Volksbank schlägt sich wacker

In guten Zeiten werden Banken mit konservativen Anlagestrategien belächelt, in schlechten Zeiten werden sie beneidet. Denn konservativ sein lohnt sich, zumindest für die Frankfurter Volksbank. Das Institut hat sogar von der Lehman-Pleite profitiert.
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HB FRANKFURT. Die Frankfurter Volksbank hat trotz der Finanzkrise 2008 fast ein Ergebnis auf Vorjahresniveau erreicht. Deutschlands zweitgrößte Volksbank erzielte im operativen Geschäft ein Ergebnis von 53,5 Millionen Euro, wie das Institut in Frankfurt mitteilte. Im Vorjahr lag dieser Wert bei 54,1 Millionen Euro.

"Die Frankfurter Volksbank wurde von der Krise nicht direkt betroffen", bilanzierte der Vorstandsvorsitzende Hans-Joachim Tonnellier. Für 2009 zeigte er sich trotz Rezession verhalten optimistisch. "Unsere Eigenkapitaldecke ist nicht auf Kante genäht." Mit 14,2 Prozent Kernkapitalquote - dem Verhältnis zwischen Eigenkapital und ausgegebenen Krediten - und 586 Millionen Euro Eigenkapital stehe die Bank im Wettbewerb solide da.

Im abgelaufenen Jahr profitierte die Bank von ihrem konservativen Geschäftsmodell: Sie investierte weder in komplizierte ABS-Anleihen noch hatte sie Papiere der US-Pleite-Bank Lehman Brothers oder kriselnder isländischer Banken in ihrem Bestand. Der Zinsüberschuss blieb mit 132,6 (Vorjahr: 132,2) Millionen Euro stabil.

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