JP Morgan-Kommentar
Bis zu 150 Milliarden Euro für Banken-Rettung gefordert

Die Investmentbank spricht sich für ein Bankenrettungsprogramm nach US-Vorbild aus. Das Volumen eines solchen „Euro-TARP“-Programms könnte bis zu 150 Milliarden Euro betragen - wenn die Annahmen der Bank zutreffen.
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Angesichts der Finanzierungsprobleme europäischer Banken hält JP Morgan eine europäische Version des amerikanischen Rettungsprogramms TARP für immer wahrscheinlicher. Das Volumen könnte bis zu 150 Milliarden Euro betragen, hieß es in einem am Montag veröffentlichten Kommentar. Den Finanzierungsbedarf der europäischen Banken bezifferte JP Morgan mit bis zu 148 Milliarden Euro. Dabei unterstellte die Investmentbank eine 60-prozentige Umschuldung Griechenlands, einen 40-prozentigen Schuldenerlass für Portugal und Irland sowie einen 20-prozentigen Ausfall italienischer und spanischer Bonds.

Die wichtigsten 28 europäischen Banken benötigen den Berechnungen von JP Morgan zufolge mindestens 45 Milliarden Euro, um bis 2012 die Kapitalanforderungen für systemrelevante Banken zu erfüllen. „Vom Chance-Risiko-Profil her ist Euro-TARP unserer Einschätzung nach die beste Möglichkeit, um die Finanzierung für die europäischen Banken sicherzustellen“, schrieb JP-Morgan-Analyst Kian Abouhossein in einem Kommentar an Kunden. „Wir sind der Meinung, dass Kapitalspritzen über Zwangsanleihen das beste Instrument sind.“

Die USA hatten zum Höhepunkt der Kreditkrise im Oktober 2008 das am Ende 700 Milliarden Dollar schwere TARP-Hilfsprogramm verabschiedet. Profiteure waren vor allem Banken, der ehemals weltgrößte Versicherer AIG sowie angeschlagene Autohersteller.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " JP Morgan-Kommentar: Bis zu 150 Milliarden Euro für Banken-Rettung gefordert"

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  • klaus...die banker haben die kongress mit kriegsrecht bedroht falls die nicht zustimmen...kann jeder af youtube selber sehen..

    http://www.youtube.com/watch?v=HaG9d_4zij8

    es ist ein putsch durch ein gruppe aus hoch finanz und der politik uber die ganzen westlichen welt..

  • Das interessante an der US-Bankenrettung 2008 war, dass der Kongress eigentlich dagegen war, mit Steuergeldern die Banken zu retten. Die Lobbyisten haben es dennoch geschafft und das Geld erhalten. Fragen sie heute jemanden der Beteiligten in Washington oder New York dazu, kann oder will ihnen KEINER etwas sagen, was mit dem Geld passiert ist.

    Wenn hier schon Banken diktieren, wie viel Geld zur "Rettung" gebraucht wird und alles nach US Vorbild ?! Schlimm genug, dass sich Frau Merkel von Herrn Ackermann beraten lässt. Aber auch noch JP Morgan oder am besten Goldman Sachs ?! Schert euch zum Teufel !

  • mussen die diesen geld zuruck bezahlen..verzinst?

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