JP Morgan: Rechtsstreits belasten US-Großbank weiter

JP Morgan
Rechtsstreits belasten US-Großbank weiter

Die US-Bank JP Morgan wird weiter durch hohe Sonderlasten für Rechtsstreitigkeiten ausgebremst. Der Nettogewinn des Instituts fiel im vierten Quartal noch stärker als von Analysten erwartet.
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New YorkSonderlasten für Rechtsstreitigkeiten haben die größte US-Bank JP Morgan erneut ausgebremst. Der Nettogewinn fiel im vierten Quartal um 6,6 Prozent auf 4,9 Milliarden Dollar, wie das Geldhaus am Mittwoch mitteilte. Für Verfahren und Ermittlungen legte das Management dieses Mal nach Steuern knapp eine Milliarde Dollar zurück. Außerdem wurde die Vorsorge für faule Kredite aufgestockt, obwohl die US-Wirtschaft derzeit brummt.

Im vorbörslichen Handel an der Wall Street gaben die Aktien des Instituts daraufhin um 1,2 Prozent nach, weil die Analystenerwartungen nicht erreicht wurden.

Mit mehr als 20 Milliarden Dollar hatte JP Morgan 2013 noch größere Belastungen aus Rechtsstreitigkeiten verkraften müssen. Aber auch seitdem fallen immer wieder hohe Summen an. Viele Fälle gehen noch auf Verfehlungen in der Finanzkrise zurück. Im November 2014 hatte JP Morgan aber auch eine Zahlung von insgesamt einer Milliarde Dollar an Aufsichtsbehörden in Großbritannien und den USA zugesagt. Diese geht auf Manipulationen des Devisenmarktes zurück. In diesem Fall wird auch gegen zahlreiche andere Banken ermittelt.

Im operativen Geschäft gab es im Handel mit festverzinslichen Wertpapieren im abgelaufenen Quartal einen Einnahme-Rückgang von 23 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar. Der Bereich ist besonders schwankungsanfällig. Viele Marktteilnehmer rechnen hier erst mit Besserung, sobald die US-Notenbank Federal Reserve die seit Jahren historisch niedrigen Zinsen wieder anhebt. Das wird noch 2015 erwartet. Auch die Deutsche Bank ist stark abhängig vom Handel mit Anleihen.

Diese Woche wollen in den USA auch noch die Rivalen Bank of America und Citigroup sowie die Investmentbank Goldman Sachs ihre Bilanzen vorlegen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • http://www.geldsystempiraten.de/wp/tag/mindestreserve/

  • Privatbanken wie "JP Morgan" haben das GELDMONOPOL und schaffen Geld per Kredit ( was viele nicht wissen ) aus dem NICHTS und verschulden bzw. versklaven damit die ganze Menschheit!

    Geld entsteht nur über Kredit!

    Geld = Schuld

    Bsp. Sie gehen zu einem Bankster und bekommen einen Kredit über 1000 Euro/Dollar.
    Somit wurden eben 1000 Euro/Dollar aus dem NICHTS geschaffen. ( -1% Mindestreserve )

    Jeder Euro/Dollar der im Umlauf ist, wurde den Staaten, Unternehmen und Menschen nur geliehen, und muss +Zinsen an die int. Bankster zurückgezahlt werden!

    Das GELDMONOPOL der int. Bankster, erzeugt die sozialen Probleme und wirtschaftlichen Krisen, die der Staat bzw. Marionettenregierung vorgibt, zu lösen.

    Die Konzentration auf dieses Thema hat aber auch weitreichende "Nebenwirkungen".
    Wenn der Bürger erfährt, dass er bezüglich so eines wichtigen Themas wie das Geldsystem jahrzehntelang belogen wurde, wird er auch andere Verlautbarungen des Staates und der staatlichen Bildungseinrichtungen hinterfragen.

    Warum erfahren wir in den Medien nichts über das Geldmonopol bzw. Schuldgeldsystem der int. Bankster?

    Da sollte man sich mal die Frage stellen, wem gehören eigentlich die Medien?

    Jeder der das nicht versteht, sollte im Internet nach "Schuldgeldsystem" bzw. "Das Zwangsgeldsystem Mario Fleischmann" oder "Prof. Bernd Senf - Tiefere Ursachen der Krise" suchen.

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