JP-Morgan-Studie
Investmentbanken schwächeln besonders stark

Zwar sind sinkende Einnahmen nach dem ersten Quartal im Investmentbanking traditionell zu erwarten. Doch laut Analysten wird das Geschäft diesmal besonders stark schwächeln. Das könnte auch die Deutsche Bank betreffen.
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LondonNach einem starken Jahresauftakt schwächt sich das Geschäft der großen Investmentbanken nach Einschätzung von Analysten schon wieder ab. So dürften die gesamten Einnahmen im Kapitalmarktbereich bei den führenden Instituten im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorquartal um 15 Prozent sinken, wie die Experten von JP Morgan in einer am Dienstag veröffentlichten Kurzstudie voraussagen.

Zwar ist das erste Quartal im Jahresverlauf traditionell das stärkste im Investmentbanking, insbesondere im Handel, und ein Abfall danach zu erwarten. Doch dieses Mal schwächele insbesondere im Mai das Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren, Devisen und Rohstoffen (FICC) stärker als saisonal bedingt, schrieben die Analysten. Hier könnte sich der Rückgang demnach sogar auf 25 Prozent belaufen. Als robuster dürften sich den Schätzungen zufolge der Aktienhandel und das Beratungsgeschäft erweisen. Allerdings werden auch hier im Vergleich zum ersten Quartal leichte Einbußen erwartet.

Sollten sich die Prognosen bestätigten, dürfte das auch Spuren bei der Deutschen Bank hinterlassen. Der Anleihehandel ist ihre wichtigste Domäne. Nach der neuen „Strategie 2020“ setzt Deutschlands größtes Geldhaus noch stärker als bislang auf das Investmentbanking, auch wenn es an der einen oder anderen Stelle etwas beschnitten werden soll.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " JP-Morgan-Studie: Investmentbanken schwächeln besonders stark"

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  • Wie ist es denn dann mit dem geparkten Steuergeld bei der Commerzbank und der Boniregelung für Herrn Blessing, der der Bund zugestimmt hat, bestellt?

    Wenn jetzt jemand behaupten würde: "Verbrecher"! Was könnten wir dem ehrlich entgegenhalten?

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