JPMorgan
US-Bank rechnet mit niedrigeren Handelserlösen zum Jahresende

JP-Morgan rechnet in diesem Quartal mit weniger Handelserlösen als im Vorjahreszeitraum. Die Erlöse würden laut Finanzchefin Marianne Lake um etwa 15 Prozent zurückgehen. Nun hofft die Bank auf Trumps Steuerreform.
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New YorkDie größte US-Bank JPMorgan Chase kann beim Handel an den Finanzmärkten in diesem Quartal nicht mit ihren starken Vorjahreszahlen mithalten. Die Erlöse in diesem Bereich würden um etwa 15 Prozent zurückgehen, kündigte Finanzchefin Marianne Lake am Dienstag auf einer Investorenkonferenz an. Dies entspricht in etwa den Erwartungen von Analysten.

Im vierten Quartal 2016 zeigten sich die internationalen Finanzmärkte besonders aktiv, weil rund um die US-Präsidentenwahl viele Anleger ihre Investments umschichteten.

Managerin Lake geht davon aus, dass JPMorgan von der geplanten US-Steuerreform profitiert. Allerdings könnte es eine einmalige Belastung geben, wenn der Finanzkonzern im Ausland geparkte Gewinne in die USA holen darf. Sie stimmte Investoren zudem darauf ein, dass die Bank die Steuerersparnisse zum Teil wohl nutzen wird, um gegen Rivalen zu bestehen. So könnte man die Gebühren senken und Dienstleistungen verbessern.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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