Julius Bär
Privatbank will auf Heimatmarkt zulegen

Julius Bär will auf dem Schweizer Privatbanken-Markt stärker angreifen. Eine Schlüsselrolle dabei spielen superreichen Kunden – ein neues Beraterteam soll bestenfalls attraktive Kunden anlocken.

ZürichDer Kampf um die Marktanteile im Schweizer Privatbanken-Markt verschärft sich. Nach den Großbanken UBS und Credit Suisse startet nun auch der Vermögensverwalter Julius Bär eine Wachstumsoffensive im Heimmarkt.

Für die Superreichen schafft Bär eine eigene Einheit, wie die Bank am Donnerstag mitteilte. Die Leitung des Bereichs übernimmt Christian Blum, der am 1. Februar mit einer Gruppe von erfahrenen Kundenberatern von Credit Suisse zu Bär wechselt.

Den Beratern folgt üblicherweise auch ein Teil der Kunden zum anderen Institut. Rückenwind erhofft sich Bär zudem von einem neuen Preismodell und Informatik-Hilfsmitteln, die den Beratern administrative Aufgaben abnehmen sollen.

Auch der neue Credit-Suisse-Chef Tidjane Thiam will mit der Einstellung von zusätzlichen Kundenberatern und weiteren Maßnahmen das Schweizer Geschäft ankurbeln. Marktführer UBS peilt in den nächsten zehn Jahren einen Ausbau der Kundenbasis um 50 Prozent an, wie Schweiz-Chef Lukas Gähwiler kürzlich in einem Interview sagte.

Schätzungen der Boston Consulting Group zufolge hat der Schweizer Privatbanken-Markt für lokale Kunden ein Volumen von 1,5 Billionen Franken und dürfte bis 2019 um jährlich 2,8 Prozent wachsen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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