Julius Bär

Privatbank will auf Heimatmarkt zulegen

Julius Bär will auf dem Schweizer Privatbanken-Markt stärker angreifen. Eine Schlüsselrolle dabei spielen superreichen Kunden – ein neues Beraterteam soll bestenfalls attraktive Kunden anlocken.
Die Privatbank willa uf dem umkämpften Heimatmarkt in die offensive gehen. Quelle: Reuters
Schweizer Privatbank Julius Bär

Die Privatbank willa uf dem umkämpften Heimatmarkt in die offensive gehen.

(Foto: Reuters)

ZürichDer Kampf um die Marktanteile im Schweizer Privatbanken-Markt verschärft sich. Nach den Großbanken UBS und Credit Suisse startet nun auch der Vermögensverwalter Julius Bär eine Wachstumsoffensive im Heimmarkt.

Für die Superreichen schafft Bär eine eigene Einheit, wie die Bank am Donnerstag mitteilte. Die Leitung des Bereichs übernimmt Christian Blum, der am 1. Februar mit einer Gruppe von erfahrenen Kundenberatern von Credit Suisse zu Bär wechselt.

Den Beratern folgt üblicherweise auch ein Teil der Kunden zum anderen Institut. Rückenwind erhofft sich Bär zudem von einem neuen Preismodell und Informatik-Hilfsmitteln, die den Beratern administrative Aufgaben abnehmen sollen.

Die Stars der Bankenwelt
Beste Devisenbank: Citibank
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Das US-Magazin „Global Finance“ hat für seine Rangliste der besten Banken 2015 Banken mehrerer Länder unter die Lupe genommen. In die Wertung flossen dabei objektive Kriterien wie das Wachstum des verwalteten Vermögens oder die Profitabilität ebenso ein wie subjektive Einschätzungen von Bankberatern oder Analysten. Die Gewinner wurden in zwölf Kategorien gekürt.

In der Kategorie beste Devisenbank wurde die Citibank ausgezeichnet. Die Marktkapitalisierung erreichte in diesem Jahr 155,8 Milliarden Dollar.

Beste islamische Bank: Al Baraka Bank
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Die Al Baraka Bank mit Sitz in Bahrain ist für „Global Finance“ das beste islamische Finanzinstitut. Die Bank verfüge über eine starke Präsenz im mittleren Osten und Nordafrika mit Standorten in Libyen, Tunesien, Sudan, Algerien, Libanon und Ägypten. Außerdem unterhält die Bank Niederlassungen in Südafrika, Indonesien, Pakistan und der Türkei. Die Marktkapitalisierung der Al Baraka Bank wurde in diesem Jahr auf 1,21 Milliarden Dollar beziffert.

Cash Management: Citigroup
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Auch im Cash Management sieht „Global Finance“ die Citibank an der Spitze. Die entsprechende Sparte der Bank verfügt über eine beeindruckende Kundenliste mit multinationalen Firmen und auch Finanzinstituten.

Bester Handelsfinanzierer: HSBC
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In der Kategorie „Bester Handelsfinanzierer” kann die britische HSBC punkten. HSBC gehört nicht nur zu den größten Unternehmen der Welt sondern ist auch Europas größte Bank. Ermöglicht wurde dies vor allem durch eine Marktkapitalisierung von 140,9 Milliarden Dollar.

Beste Sub-Depotbank: Citibank
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Und in noch einer Kategorie siegt die Citibank. Als beste Sub-Depotbank sieht „Global Finance“ das Geldhaus ganz vorne. Die US-Großbank verfüge vermögensrechtlich über das größte Depot-Netzwerk der Welt. Die Marktkapitalisierung der US-Großbank erreichte in diesem Jahr umgerechnet 155,8 Milliarden Dollar.

Beste Investmentbank: JP Morgan
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In der Kategorie beste Investmentbank wurde die US-Bank JP Morgan ausgezeichnet. Mit Einnahmen von 1,093 Milliarden Dollar allein durch Anleihe-Geschäfte ist die Bank in diesem Bereich die Nummer eins. Das Geldhaus ist die größte Bank der USA und laut „Forbes“ das weltweit zweitgrößte börsennotierte Unternehmen. Die Marktkapitalisierung der Bank erreichte 2015 231,4 Milliarden Dollar.

Beste Depotbank: Bank of New York Mellon
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Mit einer verwalteten Vermögenssumme von mehr als 27 Milliarden Dollar ist die Bank of New York Mellon laut „Global Finance“ die größte Depotbank der Welt. Die Marktkapitalisierung der US-Bank erreichte in diesem Jahr 43,2 Milliarden Dollar.

Auch der neue Credit-Suisse-Chef Tidjane Thiam will mit der Einstellung von zusätzlichen Kundenberatern und weiteren Maßnahmen das Schweizer Geschäft ankurbeln. Marktführer UBS peilt in den nächsten zehn Jahren einen Ausbau der Kundenbasis um 50 Prozent an, wie Schweiz-Chef Lukas Gähwiler kürzlich in einem Interview sagte.

Schätzungen der Boston Consulting Group zufolge hat der Schweizer Privatbanken-Markt für lokale Kunden ein Volumen von 1,5 Billionen Franken und dürfte bis 2019 um jährlich 2,8 Prozent wachsen.

  • rtr
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