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Spaniens Sparkasse Bankia plant milliardenschweren Börsengang

Der Markt ist in Bewegung, aber Spaniens größte Sparkasse will im Juli an die Börse gehen - und dabei 4,2 Milliarden Euro einnehmen.
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MadridTrotz der jüngsten Unsicherheiten am Aktienmarkt plant Spaniens größte Sparkasse für Juli einen milliardenschweren Börsengang. Das Institut will dabei bis zu 4,2 Milliarden Euro einnehmen, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Börsenprospekt hervorgeht. Die Aktien sollen zwischen 4,41 und 5,05 Euro ausgegeben werden. Der Preis würde nur in etwa der Hälfte des Buchwerts entsprechen. Als ersten Handelstag visiert das Geldhaus den 20. Juli an. Wie zuletzt aus dem Umfeld des Instituts verlautete, zwingt auch politischer Druck die Sparkasse zum baldigen Sprung aufs Börsenparkett.

Bankia ging aus einer Fusion von sieben Sparkassen (Cajas) hervor und muss mit dem Börsengang seinen schwachen Kapitalstock aufbessern. Die Branche wurde in der Finanzkrise schwer vom Platzen der Immobilienblase auf der iberischen Halbinsel gebeutelt. Daraufhin orchestrierte die Regierung den Umbau des Sektors. Sie hat deshalb großes Interesse an dem Börsengang als vorläufigem Abschluss der Konsolidierung. Angesichts der Schuldenkrise und steigender Zinsen für spanische Staatsanleihen ist der IPO nun noch dringlicher geworden.

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