Kapitalerhöhung
Credit-Suisse-Präsident stärkt Konzernchef den Rücken

Brady Dougan, Chef der Credit Suisse,steht unter Beschluss. Grund dafür ist die von ihm verantwortete Entscheidung um die Kapitalerhöhung. Nun springt ihm Verwaltungsratspräsident Rohner bei - man stehe hinter Dougan.
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ZürichDer Präsident der Schweizer Großbank Credit Suisse nimmt Konzernchef Brady Dougan öffentlich in Schutz gegen Kritik an dessen Glaubwürdigkeit. "Der Verwaltungsrat steht hinter Brady Dougan und dem Topmanagement" sagte Verwaltungsratspräsident Urs Rohner der Zeitung "Finanz und Wirtschaft" in einem am Freitag auf deren Website veröffentlichten Interview.

Nach den am Mittwoch überraschend angekündigten Maßnahmen zur Verbesserung des Eigenkapitals um mehr als 15 Milliarden Franken (12,5 Milliarden Euro) war Dougan von Analysten unter Beschuss genommen worden. Er hatte Credit Suisse auch nach der Kritik der Schweizer Notenbank an der unzureichenden Kapitalausstattung Mitte Juni als eine der am besten kapitalisierten Banken bezeichnet und die Notwendigkeit einer Kapitalerhöhung von sich gewiesen. So gut die Kapitalverstärkung auch sei, sie hinterlasse doch Zweifel an der Glaubwürdigkeit des CS-Managements, erklärte etwa Sarasin-Analyst Rainer Skierka.

Rohner erklärte hingegen, bei der Ausarbeitung und Umsetzung der Kapitalmaßnahmen habe Konzernchef Dougan "einen exzellenten Job gemacht, genauso wie er die CS gut durch die Krise geführt hat". Es bestehe kein Anlass, einen Nachfolger für Dougan zu suchen, dem Kritiker auch vorhalten, als ehemaliger Investmentbanker verhindere er eine Verkleinerung der schwankungsanfälligen Sparte zugunsten des Vermögensverwaltungsgeschäfts.

Das Investmentbanking werde auch in Zukunft für Credit Suisse eine wichtige Rolle spielen, erklärte Rohner. "Ich halte nichts von der Idee, aus der CS eine Art übergroße Schweizer Privatbank zu machen." Reiche Kunden, "vor allem in Asien und den Emerging Markets", erwarteten Dienstleistungen, die nur eine Investmentbank erbringen könne. Ohnehin habe Credit Suisse das Investmentbanking bereits markant heruntergefahren und werde das weiter tun. Stark beschnitten werden solle vor allem das Geschäft mit Anleihen und anderen Zinsprodukten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • jaja, blablabla... möchte nicht wissen, was dieser Herr und seinesgleichen verdient.

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