Kauf der Luxemburger Service Generaux de Gestion Sal. Oppenheim verleibt sich Milliardenvermögen ein

Die Kölner Privatbank Sal. Oppenheim übernimmt die Luxemburger Service Generaux de Gestion (SGG) und mit ihr ein Milliardenvermögen der Kunden.

HB DÜSSELDORF. Zum Kaufpreis wollte ein Sprecher der Bank am Donnerstag keine Angaben machen. Sal. Oppenheim übernimmt ihm zufolge die SGG von den beiden Altaktionären Carlo Schlesser und Serge Kranchenblum, die nun als Generaldirektoren der SGG eingesetzt werden.

Die SGG ist mit 115 Mitarbeitern in Luxemburg und Genf vertreten und betreut Werte und Vermögen in einer Höhe von rund 30 Milliarden Euro. Der Private Banking-Bereich der Kölner Privatbank verwaltete bislang Vermögen in einer Höhe von knapp 70 Milliarden Euro. Im Konzern sind es einem Sprecher zufolge rund 110 Milliarden Euro.

Der Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter der Kölner Bank, Matthias Graf von Krockow, hob hervor, mit der Transaktion eröffne sich Sal. Oppenheim auch neues Kundengeschäft in den Beneluxländern und der Schweiz.

Sal. Oppenheim hatte im vergangenen Geschäftsjahr 2004 den höchsten Gewinn der 216-jährigen Unternehmensgeschichte eingefahren. Das Institut hatte angekündigt, auch nach der Übernahme der Frankfurter BHF-Bank weitere Zukäufe tätigen zu wollen. In Deutschland liegt der Marktanteil der Bank in der Vermögensverwaltung nach früheren Angaben bei rund 2,5 Prozent. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2004 hatte Sal. Oppenheim den Gewinn vor Steuern um 60,4 Prozent auf 157 Millionen Euro steigern können. Nach Steuern lag er bei 141,5 nach 82,9 Millionen Euro.

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