Kauf von Vermögensverwaltung: Credit Suisse setzt auf das Geschäft mit Reichen

Kauf von Vermögensverwaltung
Credit Suisse setzt auf das Geschäft mit Reichen

Credit Suisse kauft die Europa-Vermögensverwaltung von Morgan Stanley. Über 13 Milliarden Dollar verwaltet diese derzeit. Der Preis ist noch unbekannt, 200 Millionen Dollar könnten die Schweizer etwa hingeblättert haben.
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ZürichDie Schweizer Großbank Credit Suisse kauft das Privatkunden-Vermögensverwaltungsgeschäft der amerikanischen Großbank Morgan Stanley in der Region Europa, Naher Osten und Afrika. Der Geschäftsbereich verwaltet von Großbritannien, Italien und Dubai aus mehr als 13 Milliarden Dollar für reiche und superreiche Kunden, wie die Credit Suisse am Mittwoch mitteilte. Den Kaufpreis nannte die Bank nicht.

Nach Einschätzung von Analysten könnte Credit Suisse etwa 200 bis 250 Millionen Dollar auf den Tisch legen müssen. Das entspricht etwa 1,5 bis zwei Prozent der verwalteten Vermögen. Der Preis hänge auch von der Qualität der Vermögen ab und die lasse sich von außen nicht beurteilen, sagte Sarasin-Analyst Rainer Skierka. Insgesamt verwaltete die Nummer zwei der Schweizer Finanzbranche Ende 2012 für reiche Kunden knapp 800 Milliarden Franken. "Für Credit Suisse ist das eine eher kleine Transaktion", sagte ZKB-Analyst Andreas Venditti.

Die Übernahme ergänze das Vermögensverwaltungsgeschäft in Großbritannien, Italien, Skandinavien, Russland und dem Nahen Osten, erklärte die Bank. In Großbritannien steige Credit Suisse zu den zehn größten Banken und Vermögensverwaltern auf. Aktivitäten in der Schweiz sind in der Transaktion nicht enthalten.

Morgan Stanley will sich auf die Vermögensverwaltung in den USA konzentrieren. Im November erfuhr Reuters, dass die Bank auch Verkaufspläne für ihr Geschäft in Indien hegt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Kauf von Vermögensverwaltung: Credit Suisse setzt auf das Geschäft mit Reichen"

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  • Mit den Armen kann man sehr gutes Geld verdienen. Schauen Sie mal auf die Zinsen für Überziehungskredite...

  • Tolle Überschrift.
    Als ob überhaupt eine Bank auf die "Armen" setzen würde.

  • naja, wenn man die netten Russen aus Zypern vertreibt, dann eben ab in die Schweiz.

    Wer denkt, dass er Geld iwi behindern kann, der muss sich nicht wundern, wenn nur die kleinen Fische in seinem Netz bleiben. Die EU hätte sooo schön am Geld der Russen verdienen können, abe neee man muss es sich mit dem Geld verderben.

    Naja, die CH und SING Banken freuen sich.

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